Der junge Regisseur Kai kommt in eine Kleinstadt in der DDR. Dort soll er mit der ortsansässigen Theatertruppe "Warten auf Godot" einüben. Während er verzweifelt versucht, die Truppe in den Griff zu bekommen bzw. die Leute für das Stück zu begeistern, beginnen in Berlin die Vorgänge, die schließlich zur Wende führten. Klar, dass auch die Bewohner des Provinznestes lieber nach Berlin wollen. Der alte, theatereigene Bus wird notdürftig repariert, kommt aber nicht weit...

Der Debütlangfilm von Andreas Dresen, der es vortrefflich versteht, mit einer leichten Bildersprache die politischen wie persönlichen Turbulenzen wiederzugeben, entpuppt sich als poetische Komödie mit tragischen Zwischentönen. Dresen drehte anschließend TV-Arbeiten wie etwa "Kuckuckskinder" (1994) oder "Polizeiruf 110: Der Tausch" (1997).