Johan ist in den besten Jahren und mit seinem Leben zufrieden. Er hat einen guten Job und lebt mit seiner Freundin zusammen. Doch eines Morgens verändert ein tragisches Ereignis sein Leben von Grund auf, denn auf der Weg zur Arbeit überfährt er ein kleines Mädchen, dass an seinen Verletzungen stirbt. Durch Zufall sieht Johan, der von Schuldgefühlen geplagt und mit seinen Nerven am Ende ist, im Krankenhaus die trauernde Mutter. Einige Zeit später begegnet er Anna, so der Name der Mutter, durch Zufall am Stockholmer Ost-Bahnhof. Dieser ist der Auftakt zu einer Freundschaft, die schließlich in einer Liebesbeziehung endet. Doch John verschweigt Anna, dass er am Tod ihrer Tochter schuld ist …

Nach der Drehbuchvorlage der "Wallander"-erfahrenen Pernilla Oljelund ("Mankells Wallander - Die Zeugin", "Mankells Wallander - Eifersucht", "Mankells Wallander - Todesengel") inszenierte der schwedische Regisseur Simon Kaijser dieses atmosphärisch dichte Drama um das Leben, die Liebe und den Tod, das besonders vom gelungenen wie empfindsamen Zusammenspiel der beiden Kinostars Mikael Persbrandt und Iben Hjejle lebt. Allerdings haben sowohl Christian Petzold mit seinem Drama "Wolfsburg" (2003, mit Benno Fürmann und Nina Hoss) als auch Max Färberböck mit seinem Melodram "Jenseits" (mit Sylvester Groth und Ekaterina Medvedeva) bereits eine sehr ähnliche Geschichte erzählt.



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