Als ein Toter aus einem Fischernetz gezogen wird und kurz darauf ein Geldtransport überfallen wird, hat die Kriminalinspektion Stralsund alle Hände voll zu tun. Zumal bei dem bewaffneten Überfall der Geldtransportfahrer von den skrupellosen Tätern erschossen wurde und die Begleiterin mit dem Hochsicherheits-Gefährt entführt wurde. Nun drohen sie, diese mitsamt dem Fahrzeug in die Luft zu sprengen, wenn sie nicht die Sicherheitszelle öffnet. Noch dazu sorgt bei Kommissarin Petersen und ihrem Kollegen der der neue Chef Gregor Meyer für einige Unruhe ...

Regisseur Martin Eigler drehte nach "Stralsund - Mörderische Verfolgung" auch den zweiten Fall der Krimi-Reihe aus dem Osten. Das Ganze ist durchaus spannend inszeniert, teilweise aber auch recht unwahrscheinlich. Warum etwa benutzt ein Ermittler Plastikhandschuhe, um das Handy des Toten aus dem Fischernetz zu sichern, es aber Sekunden später in die bloße Hand des Kollegen zu drücken? Derlei logische Brüche und Schwächen (so etwa auch die zu lang geratenen Verhörszenen) sind häufiger zu beobachten, können hier aber nicht weiter ausgeführt werden, um nicht zu viel zu verraten. Ursprünglich hatten Eigler und Drehbuchautor Sven Poser ("Im Schwitzkasten") die Rolle der Kommissarin Petersen für ihre Dauerdarstellerin Barbara Rudnik ("Tod im Park", "Solo für Schwarz - Tod im See", "Solo für Schwarz - Der Tod kommt zurück") geschrieben. Diese verstarb jedoch noch vor den Dreharbeiten zum ersten Fall.

Foto: ZDF/Georges Pauly