Die Leitung eines Behindertenheims ist schockiert, als ausgerechnet Nervensäge René Amistadi, ein schwer körperlich Behinderter um die 50, einen Wunsch äußert, den noch kein Patient gewagt hat: Er möchte wenigstens einmal noch mit einer Frau schlafen, bevor es wegen seiner fortschreitenden Krankheit endgültig zu spät ist. Nur Julie, die Anfängerin im Betreuerstab, scheint Verständnis für ihn zu haben...

Die Tragikomödie gehört zu der von Arte produzierten siebenteiligen Reihe "Petites Caméras - Digitale Blicke". Die Filme dieser Reihe werden mit kleinen, digitalen Kameras produziert, die sehr viel leichter sind als herkömmliche. Sie erlauben den Regisseuren, wie Jean-Pierre Sinapi, Claude Miller, Olivier Py, Brigitte Rouän, Emanuelle Bercot und Daniel Levy in größerer Freiheit zu drehen und damit ästhetisch ganz neue Aufnahmemöglichkeiten auszuschöpfen. "Straße der Freuden" wurde mit großem Erfolg auf den internationalen Filmfestspielen Berlin 2000 gezeigt und mit dem Panorama-Publikumspreis ausgezeichnet.