Die 19-jährige Laura ist neu an der Universität und will ihr Studium mit einem Teilzeit-Job in einem Callcenter finanzieren. Doch sie kommt mit dem verdienten Geld einfach nicht über die Runden. Also entschließt sie sich eines Abends kurzerhand, auf die Online-Kontaktanzeige eines gewissen Joe zu antworten, der eine Studentin für zärtliche Momente sucht und dafür 100 Euro pro Stunde bietet. Es soll ein einmaliger Job werden, doch schon bald nimmt Laura immer neue Angebote an ...

Nach dem Bestseller "Mein teures Studium" der anonymen Autorin Laura D. inszenierte die französische Regisseurin Emmanuelle Bercot ("Backstage", "Viel zu jung") dieses Erotikdrama, das auch eine in Deutschland bestehende Problematik anspricht: das Los junger Studentinnen, die sich aus Geldnot ihr Studium mit Prostitution finanzieren. Psychologisch nicht sonderlich tiefgründig, legt Bercot den Focus auf ihre junge Protagonistin. Sie zeigt ihre Erfahrungen mit den "Job", die Abgründe mit den Freiern und die Auswirkungen auf das Privatleben. Die aus dem belgischen Lüttich stammende Darstellerin Déborah François ("C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben", "Das Mädchen, das die Seiten umblättert") geizt in der Rolle der Laura nicht mit nackter Haut!

Foto: Al!ve