Dr. Thoss, kurz vor den Kommunalwahlen der aussichtsreichste Bürgermeisterkandidat, hat im Stadtrat eine drastische Erhöhung der Hundesteuer durchgesetzt. Dies bringt die urwüchsige Blumenfrau Vogel in arge Bedrängnis, denn sie kann seit zwei Monaten für ihren Tonerl die Hundesteuer nicht mehr bezahlen. Thoss, der ein Exempel statuieren will, lässt den Hund arretieren und dieser wartet nun beim Magistratsdiener Pfaffenzeller auf seine Exekution. Nachdem die Interventionen von Frau Vogel bei Thoss nichts fruchten, schaltet sich der Journalist Burdach ein und entlarvt in einem schonungslosen Artikel im Lokalblatt das brutale Gebaren des Bürgermeisterkandidaten. Thoss' politische Karriere versandet im höhnischen Gelächter der Öffentlichkeit, die seine Wahlversammlung durch ohrenbetäubendes Hundegebell sprengt.