Ursula Gothe glaubt im Nachkriegsdeutschland ihr Leben wieder halbwegs im Griff zu haben, da entdeckt sie in einer Suchanzeige ihre totgeglaubte Tochter Martina wieder. Doch ihrem jetzigen Mann hat sie das Kind verschwiegen, zumal sie auch den Vater des Kindes für tot hielt...

Die dramatische Geschichte, ein Remake des gleichnamigen Filmes von 1955, hat es durchaus in sich, doch auch Regisseurin Gabi Kubach ("Vaterherz") konnte es nicht, dass Christine Neubauer mal weniger hölzern spielt. Und dies, obwohl die Regisseurin mit ihrer Hauptdarstellerin zuvor schon in "Die Frau des Heimkehrers" (2006) und in "Lauras Wunschzettel" (2005) zusammenarbeitete. Der Rest indes ist gut, besonders Oliver Stritzel überzeugt als Karrierist, der nicht weiß, wie er sich gegenüber seiner Ehefrau verhalten soll.

Foto: ARD/Degeto/Reiner Bajo