24 Stunden in der kubanischen Hauptstadt Havanna: Da ist etwa der Bahnarbeiter Heriberto, der gerne Musiker wäre. Oder der Arzt Juan Carlos, der als Clown auftritt. Oder ein Vater, der sich liebevoll um seinen behinderten Sohn Francisquito kümmert und ein pensionierter Professor für Marxismus... Ihre Wege kreuzen sich in dieser vor Vitalität strotzenden Stadt. Und nach der Arbeit beginnt die Welt der Nacht, in der die Träume zu den Sternen wachsen und Musik, Rhythmus und Tanz das Sein bestimmen.

Schon Fernando Pérez' letzte Regiearbeit, "Das Leben - ein Pfeifen" war eine Liebeserklärung an Havanna. Ebenso "Suite Havanna", ein Film ganz ohne Dialoge, der von seinen Beobachtungen, Klängen, Gesichtern, Gesten und Rhythmen lebt. Auf dem Filmfestival in Havanna wurde Pérez' Regiearbeit mit Preisen geradezu überschüttet: bester lateinamerikanischer Film 2003, bester Regisseur, beste Musik, bester Ton, Preis der internationalen Filmkritik, Preis der kubanischen Filmkritik und Martin Luther King Memorial Prize.

Foto: Kairos