Die Schwestern Rose und Norah haben mal wieder finanzielle Probleme. Um halbwegs über die Runden zu kommen, gründen sie die Firma "Sunshine Cleaning". Dabei haben sie sich darauf spezialisiert, stark verunreinigte Tatorte zu säubern. Fortan wird verkrustetes Blut abgekratzt und andere Körperflüssigkeiten beseitigt. Ihnen eine große Hilfe: Ihr Vater, der sowieso nichts besseres zu tun hat und so seinem Enkel nahe sein kann ...

Nach "Little Miss Sunshine" überrascht das erfolgreiche Produzenten-Team um Peter Saraf, Marc Turtletaub, Jeb Brody, Glenn Williamson nun mit einer weiteren schrägen Familiengeschichte, in der erneut Alan Arkin (hier in der Rolle des Vaters) glänzt. Ihm zur Seite: die bemerkenswert aufspielende Amy Adams und Emily Blunt als Schwestern-Team. Auch diesmal geht es wieder um die ganz eigene Interpretation des amerikanischen Traums: schräg, skurril und bittersüß. Regie führte die neuseeländische Regisseurin Christine Jeffs, die zuvor schon mit ihren Dramen "Rain" und "Sylvia" durchaus zu überzeugen wusste.

Foto: Capelight (Central)