Max steht ganz im Schatten seines Vaters Simon, der mit übermächtiger Führung ein Textilimperium leitet. Doch Max hält den auf ihm lastenden Druck nicht mehr stand und will den väterlichen Betrieb hinter sich lassen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Als er dann auch noch erfährt, dass sein Vater seit Jahren eine Geliebte hat, ist der starke Glaube an die Kraft des Vaters gebrochen...

Trotz des brillant aufspielenden Jan Decleir als Über-Vater plätschert diese Verfilmung des packenden Leon de Winter-Roman meist nur vor sich hin. Regisseur Jan Schütte ("Drachenfutter") hätte sich stärker an die fast schon filmisch geschriebene Vorlage halten sollen. So weiß man gar nicht, worin der offenbar schwierige Vater-Sohn-Konflikt eigentlich besteht. Auch der Humor der Vorlage erschließt sich hier den Zuschauer fast nie. Eine weitestgehend vertane Chance!

Foto: Solo Film