Anfang der Siebzigerjahre ist der passionierte Koch und Gastronom Rolf Anschütz in Suhl von der ewig gleichen traditionellen Thüringer Küche ziemlich angenervt. Er träumt davon, ausgefallene wie ungewöhnliche Gerichte zu kochen. Doch das ist in der Planwirtschaft der DDR nicht vorgesehen. Dennoch zaubert er immer wieder mit den geringsten Mitteln interessante Speisen. Dann entdeckt er - inspiriert von dem Buch "Die Küchen der Welt" - die japanische Küche für sich und hat bald als Sushi-Restaurant einen eigenwilligen Ruf. Als tatsächlich eines Tages ein Japaner zu Gast ist, ist dies der Beginn einer neuen Freundschaft und einer Geschäftsidee, vor der sich auch die politische Führung nicht mehr verschließen kann ...

Leider weniger einfallsreich als die Hauptfigur hat Regisseur Carsten Fiebeler hier leider nur ein laues Süppchen fabriziert. Mit der richtigen Würze hat dies – zumal eine wahre Geschichte zu Grunde liegt – ein durchaus satirischer Leckerbissen werden können. So überwiegen die mauen Gags und das doch eher auf Schenkelklopf-Humor basierende Provinztheater.

Foto: Movienet