Ein französischer Kriminalbeamter soll in einer französischen Kleinstadt die fortschreitende Korruption stoppen. Im Zentrum scheint ein ausgeschlafener Finanzjongleur zu stehen. Die beiden Männer liefern sich einen verbissenen Kampf, müssen jedoch feststellen, daß sie von einem Drahtzieher im Hintergrund missbraucht worden sind.

Michel Deville würzt seinen eigenwillig inszenierten und kompliziert verschachtelten Krimi mit einer guten Dosis Erotik, wie das bei ihm halt so üblich ist. Dennoch verbreitet der Stil des Films keinerlei Wärme. Dies ist beabsichtigt, denn der Missbrauch von Menschen und Gefühlen in einer gefühlsarmen Welt ist das eigentliche Thema hinter der Thrillerhandlung. Die Meinungen darüber gehen - wieder einmal - weit auseinander. Was für den einen ein brillant gebautes Meisterstück ist, empfindet der andere als prätentiöse Nichtigkeit. Prisma meint: sehenswert.