Wiley Boon und Sam Mendes sind seit ihrer Kindheit befreundet. Junggeselle Sam verbringt viel Zeit mit Wiley, seiner Frau Sandy und ihren drei Kindern. Als Sam sich in Adie Nims verliebt, die gerade neu in die Stadt gezogen ist, verbringt er weniger Zeit mit seinen Freunden. Wiley, der einstige Frauenschwarm, fühlt sich zunehmend unzufrieden in seiner festgefahrenen Ehe und entschließt sich spontan, seine Familie zu verlassen. Als er sich nach einigen Wochen wieder bei Sandy meldet, reagiert sie zurückhaltend. Ein gemeinsamer Urlaub mit Freunden in der Karibik soll schließlich zeigen, ob die Gefühle des Paares füreinander tatsächlich erloschen sind ...

Regisseur Robert Greenwald ("Der stumme Schrei der Angst", "Breaking Up") inszenierte nach dem Drehbuch von Oscar-Gewinner Ernest Thompson ("Am goldenen See") dieses gut besetzte Drama mit einigen witzigen Momenten. Doch Greenwald bleibt hier trotz der interessanten Ausgangslage - Mann bricht aus seiner jahrzehntelangen Beziehung aus - unter seinen Möglichkeiten. Denn das Ganze plätschert eher belanglos dahin, auch wenn Don Johnson als Wiley durchaus überzeugt. "Sweethearts Dance" wirkt ein wenig wie eine reduzierte Fassung von "Zeit der Zärtlichkeit" - aber eben lange nicht so gut!

Foto: ZDF/Sony Pictures Television