Hamburg 1939: Peter, Thomas, Arvid und Otto gehören zu den so genannten Swing Kids, die mit ihren Musikvorlieben und ihrer Kleidung gegen die Gleichmacherei der Nationalsozialisten opponieren. Allerdings wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, als der leicht behinderte Arvid von den Nazis misshandelt wir und Thomas aus seiner Vorliebe für Führer und Volk keinen Hehl mehr macht. Schon bald bemerkt Peter, dass die Zeiten der Gemeinsamkeiten vorbei ist ...

Thomas Carters einfühlsames Drama lotet intensiv die Gewissenskonflikte der jugendlichen Helden aus. Carter drehte dieses spannende Kapitel Zeitgeschichte nach der Swing-Jugend, die im Nazi-Deutschland ihre Wurzeln besonders in Großstädten wie Hamburg, Frankfurt und Berlin hatte. Ihre Mitglieder waren meist zwischen 14 und 21 Jahren, stammen aus dem Mittelstand oder dem gehobenen Bürgertum, und verstanden sich zunächst nicht als Oppositions-Bewegung gegen das nationalsozialistische Deutschland.