Eigentlich könnte der Literaturprofessor Jim Bennett ein angenehmes Leben führen, würde ihn seine Spielsucht nicht immer wieder in den Ruin treiben und mehr als nur prekäre Situationen hervorrufen. Denn Jim muss sich ständig mit äußerst zwielichtigen Figuren herumschlagen.

Damit zieht er nicht nur den Ärger seiner überaus reichen Mutter auf sich. Richtig heikel jedoch wird es, als Jim Ärger mit dem Gangster Neville bekommt. Der will Jim töten lassen, wenn der ihm nicht sein Geld zurückgibt.

Während der Professor nun auch noch eine Affäre mit einer Studentin beginnt, muss er sich auf einen äußerst illegalen Deal einlassen, um seine Haut zu retten. Doch der Spieler versucht – wie am Spieltisch-, seine Gegner auszutricksen. Damit wiederum erweckt er das Interesse des skrupellosen wie brutalen Kredithais Frank ...

Spannung dank düsterer Bilder

Fernab seines affigen Science-Fiction-Computer-Spektakels "Planet der Affen: Prevolution" inszenierte der britische Regisseur Rupert Wyatt diesmal eine gradlinig erzählte Mischung aus Spielerdrama und Kriminalgeschichte. Dabei verzettelt er sich zwar ab und zu in unwichtigen Nebensträngen und gibt den hinlänglich bekannten Spielszenen mit der typisch selbstzerstörerischen Natur zu viel Raum, schafft es aber dennoch, mit düsteren Bildern die Spannung aufrecht zu halten.

Dass dies ein Remake des Dramas "Spieler ohne Skrupel" von 1974 ist, merkt man nur, wenn man das Original kennt. Denn Wyatt gelang es durchaus, die Story mit starker Kamera und moderner Musik in unsere Zeit zu transportieren.

Auch Mark Wahlberg zeigt mit seinem Zocker-Porträt, dass er durchaus mehr drauf hat, als kernige, meist etwas tumbe Action-Helden zu mimen.

Sehen Sie hier den Trailer zum Film: