Im Jahre 1911 sucht der kranke Komponist Gustav von Aschenbach Erholung in Venedig. Künstlerisch wie privat ist er ausgelaugt. Doch bald erwacht wieder die Unruhe in ihm: Der eigenwillige Künstler verfällt der Schönheit des jungen Tadzio, der mit seiner Familie die Lagunenstadt besucht. In platonischer Verehrung kann Gustav den Jungen nicht aus den Augen lassen, während die Cholera die Herrschaft über seinen Körper gewinnt ...

Nach der Novelle von Thomas Mann inszenierte der italienische Regisseur Luchino Visconti ("Der Leopard", "Die Verdammten", "Ludwig II.") ein herausragendes Drama, das mit beeindruckenden Bildern eine Atmosphäre von dekadenter Todessehnsucht schafft. Das Werk wurde neben einem Spezialpreis in Cannes auch international mit diversen Auszeichnungen dekoriert.

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