Air-Force-Veteran Waldo Pepper duellierte sich im Ersten Weltkrieg mit deutschen Doppeldecker-Piloten über den Feldern Flanderns duellierte und sucht 1926 in den USA sein Glück als Kunstflieger sucht. Mal versucht er es in Doc Dillhoefers Luftzirkus - mit der hübschen Mary Beth als "Girl of the Skies" auf der Tragfläche stehend. Ein andermal mit dem spektakulären Außenlooping im Doppeldecker Marke Eigenbau von seinem Freund Ezra. Beide Nummern enden für die Beteiligten - bis auf Waldo - tödlich. Marys Körper wird bei einem Unfall zerschmettert, und auch Ezra überlebt den Looping nicht. Spätestens nach dem zweiten mißglückten Stunt hegt Waldo Todessehnsucht. Warum mußten die anderen sterben und ich nicht?

"Der Film hatte keine Botschaft, bot aber viel Action und Unterhaltung", gibt Robert Redford offen zu. Gemeint ist der Streifen "Tollkühne Flieger", den er 1975 unter der Regie des Flug-Fans George Roy Hill drehte. Vielleicht hat er ein wenig Unrecht, da für viele Zeitgenosssen Fliegen zu den letzten Abenteuern zählt. "Eine zwischen Burleske und Melodram schwankende Huldigung, die in der Verherrlichung der Kampffliegerei nicht ganz problemlos ist. Insgesamt aber eine reizvolle, weil menschlich vertiefte Unterhaltung, technisch aufwendig, mit faszinierenden Flugaufnahmen" - doziert übrigens das "Lexikon des Internationalen Films" über "Tollkühne Flieger". Da sollte man sich doch eher an Redford halten.