Komponist Peter Tschaikowsky ist jung und berühmt. Mit seinem Intimfreund Graf Anton Schiluwsky führt er ein luxuriöses Leben. Als sich die hübsche in ihn verliebt, kann sich auch Tschaikowsky der Faszination der exentrischen Frau nicht erwehren. Die beiden heiraten zwar, doch Tschaikowskys Homosexualität verhindert ein normales Eheleben. So verfällt der geniale Komponist mehr und mehr dem Wahnsinn anheim und landet schließlich gar in einer Nervenheilanstalt...

Der britische Regie-Exzentriker Ken Russell hat das Porträt des manisch-depressiven Künstlers als ekstatisches Melodram inszeniert; romantisch-schöne Bildkompositionen wechseln sich ab mit beklemmenden Sequenzen voller greller Effekte. Eine opulent-eigenwillige Musikerbiografie, die das enorme Schaffenspotential des Komponisten als Ausdruck einer neurotischen Sexualität entlarvt.

Foto: ARD