Michel Perrin, ein reicher Unternehmer mit einem feudalen Landsitz, verschwindet eines Abends spurlos, als er eigentlich mit seiner attraktiven Frau Catherine in die Oper gehen wollte. Zur selben Zeit wartet man in einem Pariser Theater vergeblich darauf, dass die junge Schauspielerin Sarah Gaucher zur Vorstellung erscheint. Drei Tage lang fehlt jede Spur von den beiden Verschwundenen, dann sind sie plötzlich wieder da. Sie haben angeblich keine Ahnung, wo sie in der Zwischenzeit waren und was mit ihnen geschehen ist. François Gaucher, der einen unkonventionellen Schauspielunterricht erteilt, argwöhnt allerdings, dass seine eigenwillige junge Frau ihn mit Perrin betrogen haben könnte. Bald darauf verschwinden die beiden zum zweiten Mal, und als sie erneut zurückkehren, tragen sie Spuren einer geheimnisvollen Operation. Wilde Spekulationen kommen auf: Waren Perrin und die junge Frau in der Gewalt von Außerirdischen, die den Erdbewohnern durch sie eine warnende Botschaft zukommen lassen wollen?

Was als Krimi beginnt, scheint sich bald zum Sciencefiction-Thriller zu entwickeln, bis Regisseur Claude Lelouch nach vielen überraschenden Wendungen mit dem verblüffenden Clou der Geschichte aufwartet. Falls Sie nach einer Stunde nichts verstanden haben sollten, warten Sie ab, am Ende wird alles klar. In diesem raffinierten Mix aus Traumspiel und Sciencefiction spielt Lelouch effektvoll mit Elementen vieler Genres, getragen wird der Film jedoch auch von den durchweg guten Darstellerleistungen.

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