Die wohlhabende Elvira Hertzfeld und der Klarinette spielende Obdachlose Paul Heisenberg hätten wahrscheinlich nie miteinander geredet, hätte sich nicht Elviras elegante Hündin Minou in Pauls gutmütigen Bernhardiner Sunny verguckt. Aber als die begeisterte Minou in der Fußgängerzone ihre Herrin zu Boden reißt, kümmert sich Paul um Elvira, ganz Kavalier. Es ist der Beginn einer zarten Freundschaft, in der beide nach und nach ihre Vorbehalte ablegen. Schließlich kann Paul Elvira mehr als nur behilflich sein, als es darum geht, sich gegen den intriganten Nachbarn Reiner Schick zu wehren ...

Regisseur Bodo Fürneisen ("Die Weihnachtsgans Auguste", "Zwei Seiten der Liebe")) drehte einen Film, der durchaus ernste Töne anschlägt und nachdenklich stimmt, wenn auch das Ende sehr kitschig daher kommt. Aber schließlich handelt es sich ja auch um eine weihnachtliche Geschichte. Überzeugend agieren hier Rosemarie Fendel und "Tatort"-Kommissar Miroslav Nemec, die gekonnt das ungleiche Paar verkörpern, das sich schließlich trotz anfänglicher Vorbehalte zu akzeptieren versteht. Das Drehbuch lieferte Brigitte Blobel ("Wie angelt man sich seinen Chef?", "Hand in Hand", "Lotto-Liebe"), die hier nach dem weihnachtlichen Krimidrama "Der Weihnachtswolf" erneut ein Buch zum Fest verfasste.