Der gealterte Physik-Professor Boris Yellnikoff ist zum Misanthropen und Dauer-Pessimisten mutiert. Der fast schon paranoide Neurotiker nervt mit seiner Besserwisserei sogar die besten Freunde. Als eines Tages die junge Melody mittellos vor Boris' Wohnung auftaucht, bietet er ihr ein Quartier in seiner geräumigen Wohnung. Was keiner geahnt hat: Sie schöne Landpomeranze aus Mississippi verliebt sich in den alten Knacker und die beiden heiraten sogar. Als aber zunächst Melodys Mutter und später auch noch der genervte Vater auftauchen, führt das zu ungeahnten Verwicklungen. Denn die bislang äußerst sittenstrenge Mutter findet ihre Erfüllung im New Yorker Kunstleben und in der Liebe zu dritt und der Vater steht schließlich zu seiner Homosexualität. Auch Melody entdeckt den Reiz, den junge Männer ausstrahlen ...

Erneut bietet Altmeister Woody Allen einen urkomischen Liebesreigen, in dem dieses Mal Comedy-Star Larry David ("Lass es, Larry!") die Rolle von Allens neurotischem Alter Ego übernahm. Nach Allens Europa-Ausflügen ist dieser Geschichte wieder im heimischen New York angesiedelt und sicherlich als Hommage an Allens Lieblingsort und dessen Bewohner zu verstehen. Auch inhaltlich kreist hier wieder alles im typischen Allen-Universum um Liebe, Sex und Tod. Gibt es wichtigeres im Leben?

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