Frédérique, eine reiche und selbstsichere Frau, lernt in Paris die junge Why beim Pflastermalen kennen. Fasziniert von ihr, lädt sie Why in ihre Wohnung ein und verführt sie. Die beiden vollkommen verschiedenen Frauen bleiben zusammen und fahren auf Frédériques Landsitz nach St. Tropez. Auf einer Abendgesellschaft der beiden verliebt sich der junge Architekt Paul in Why und weckt damit Frédériques Eifersucht. Die Erfolg gewohnte Frau trachtet nunmehr danach, Paul für sich zu gewinnen, was ihr auch gelingt. Doch das begonnene Leben zu dritt schafft unlösbare Konflikte und führt schließlich zur Katastrophe...

Mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Claude Chabrol die melodramatische Dreiecksgeschichte zwischen einer mondänen Frau, einer jungen Herumtreiberin und einem reichen Architekten im schicken Milieu von St. Tropez. Optisch ungemein reizvoll, bleibt die Beschreibung des Themas moralisch aber wertungslos. Durch seine subtile, in jeder Gefühlsregung und im Kolorit stimmige Inszenierung weiß Chabrol, sein Publikum zu fesseln. Jean Rabiers in Pastelltönen gehaltene brillante Kameraführung trägt zu der Atmosphäre von hohem ästhetischem Reiz bei. Ein überzeugender, geschmackvoller und schauspielerisch bestechender Chabrol-Film.