Der Bauarbeiter John Allen sitzt auf dem elektrischen Stuhl. In den letzten zwei Sekunden seines Lebens sieht er die ganze Tragödie an sich vorüberziehen, die ihm das Todesurteil einbrachte: In einen Tanzclub lernt er die selbstbewusste Shirley kennen. John ist von ihrem zielstrebigen Auftreten beeindruckt. Er hält sie für rechtschaffen und klug. Johns Kumpel Bud hingegen hält sie für eine berechnende Lügnerin. Sein Verdacht bestätigt sich, als es Shirley gelingt, den volltrunkenen John in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zu heiraten. Als John mit Bud auf der Hochhaus-Baustelle erneut wegen Shirley in Streit gerät, stürzt Bud in die Tiefe. John plagen Schuldgefühle und Ängste. Shirley zeigt ihm daraufhin ihre ganze Verachtung ...

Drehbuchautor Harvey Thew schrieb die Story nach einem Bühnenstück von Elliot Lester. Edward G. Robinson brilliert hier einmal nicht als Gangster, sondern als rechtschaffener Kleinbürger, der an seiner Gutgläubigkeit und seinem Ehrgefühl zerbricht und zum Mörder wird. Unter Mervyn LeRoys straffer und konsequenter Regie entstand ein fesselndes Kriminal-Melodram.

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