Woche für Woche punktet Vox mit der Gründer-Show "Die Höhle der Löwen" im Quotenranking. Ein Top-Ergebnis wollen in der Folge neuen am Dienstagabend auch die Erfinder von Zzysh, eBall und der kinderleichten Becherküche aushandeln.

Für Birgit Wenz geht es als Erzieherin häuftig darum, Kinder möglichst spannend und spaßbringend zu beschäftigen. Bei der Zubereitung von leckeren Gerichten oder Backwaren ist genau das aber gar nicht so leicht. Die Rezepte sind für den Nachwuchs meist zu umfangreich und die Portionierung ohne passendes Equipment ein Hindernis.

Mit der kinderleichten "Becherküche" soll sich das jetzt ändern. Gemeinsam mit ihrem Mann Stefan hat die 36-Jährige ein System entwickelt, mit dem auch Kinder ab vier Jahren backen können sollen.

Dank einer ausführlichen und strukturiert bebilderten Anleitung und einem farbigen Messbecher-Set in unterschiedlichen Größen sollen Muffins, Kekse, Pizza oder Brot wortwörtlich zum Kinderspiel werden. Von den Löwen erhofft sich das Ehepaar eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 100.000 Euro für 20 Prozent ihres Unternehmens.

500.000 Euro für "eBall"?

Das Fünffache fordert derweil Uli Sambeth aus Essen. Der 48-Jährige bietet den Investoren 12,5 Prozent seines Unternehmens für eine halbe Millionen Euro. Überzeugen möchte er die Löwen mit seiner Erfindung des "eBall", dem weltweit ersten Gerät, das auf einer Kugel rollt.

Inspiriert wurde Sambeth im Sommerurlaub, als er sich einen Segway auslieh und nur kurze Zeit später tüftelte er mit einem Mechaniker, Elektriker und Programmierer an der Umsetzung des "eBall". Mit diesem kann sich der Fahrer durch die Verlagerung des Gewichts nach links, rechts, vorne und hinten bewegen und maximal 22 Stundenkilometer erreichen. Ein Produkt, welches vor allem Erlebnis-Spezialist Jochen Schweizer interessieren könnte.

Längere Haltbarkeit dank "Zzysh"

Mit der Erfinung von "Zzysh" möchte indes Manfred Jüni die Löwen begeistern. Der Ingenieur hat mit "Zzysh Drink" ein System entwickelt, mit dem geöffnete Sekt-, Wein-, oder Champagnerflaschen wieder verschlossen werden können. Mit "Zzysh-Food" werde als Pendant dazu auch die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängert.

Auf die Idee kam der Tüftler, als er im Supermarkt eine Packung mit abgepacktem Salat in der Hand hielt. Das hier angewandte Prinzip der Schutzatmosphäre übertrug Jüni prompt auf sein Produkt und investierte bislang über sechs Millionen Schweizer Franken. Um sein System weiter zu entwickeln, hofft der 32-Jährige nun auf eine Millionen Euro für zehn Prozent seiner Firma.

UPDATE: Lesen Sie hier, wie Uli Sambeth etwas schaffte, was vor ihm noch keiner geschafft hat.

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Wer die Investoren von seiner Idee überzeugen kann, zeigt Vox am Dienstag um 20.15 Uhr in "Die Höhle der Löwen".