Anna Brüggemann

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Anna gemeinsam mit ihrem Bruder Dietrich Brüggemann
Fotoquelle: cinemafestival/shutterstock.com
Anna Brüggemann
Geboren: 01.03.1981 in München, Deutschland

Trotz ihrer jungen Jahre hat Anna Brüggemann schon eine ganze Reihe an künstlerischen Erfahrungen gesammelt. Seit ihrem fünften Lebensjahr nimmt sie Ballett-Unterricht, lernt Modern- und Jazzdance. Von 1995 bis 1998 war sie Mitglied im Jugendclub der Städtischen Bühnen Regensburg, darüber hinaus nahm sie 1997 am Musical Workshop der Bayerischen Theaterakademie teil sowie an Kursen der Acting Academies Regensburg und Waldmünchen.

Seit 1996 steht Anna Brüggemann vor der Kamera, ihr Debüt gab sie 1996 im TV-Thriller "Virus X - Der Atem des Todes" an der Seite von Leslie Malton und Peter Sattmann. Zwei Jahre später sah man sie schon im Kino, in Hans-Christian Schmids hochgelobtem Computerhacker-Thriller "23" mit August Diehl und Dieter Landuris. Und in ihrem nächsten Kinoprojekt, Stefan Ruzowitzkys Horrorthriller "Anatomie" verkörperte sie ein junges Junkie-Girl. Noch im gleichen Jahr holte sie dann Vivian Naefe für ihre TV-Tragikomödie "Einer geht noch" vor die Kamera.

Dann endlich die erste große Hauptrolle: Regisseurin Bettina Woernle gab ihr an der Seite von Ken Duken die Rolle der verzweifelten Gymnasiastin Donna Huse in "Das schwangere Mädchen" (2000). Anna Brüggemann überzeugte und hatte bald ihre nächste Rolle unter Harmut Griesmayr in der Stuttgarter "Tatort"-Episode "Bienzle und der Todesschrei" (2001). Recht witzig war auch die Komödie "[mo.2001_100_pro:100 Pro]" (2001), in der sie erneut mit Ken Duken zusammenarbeitete. Ebenfalls 2001 entstanden der Episodenfilm "Morgen retten wir die Welt", das Melodram "Ich kämpfe, solange du lebst", in dem sie die schwer erkrankte Tochter von Antje Schmidt verkörperte, und das Krimidrama "Ein Dorf sucht seinen Mörder", in dem sie ein junges Mädchen spielt, in deren Heimatdorf ein Mädchen ermordet wird.

Nun folgten Film auf Film: Die Komödie "Das Geheimnis meiner Mutter" (2002), wieder eine Regiearbeit von Bettina Woernle, zeigte sie zusammen mit Chiara Schoras, in der Komödie "Die Dickköpfe" sah man sie als Tochter von Harald Krassnitzer, Norbert Kückelmann besetzte sie in seinem gelungenem Kriminalfilm "Ich hab es nicht gewollt - Anatomie eines Mordfalls" und in dem Krimi "Bella Block - Kurschatten" verkörperte sie die junge Martina. 2003 stand Anna Brüggemann in dem Krimi "Ein starkes Team - Blutsbande" mit Maja Maranow und Florian Martens vor der Kamera, in dem Thriller "Berlin - Eine Stadt sucht den Mörder" sah man sie als Freundin eines Mordopfers und Schwester von Annett Renneberg und in "Tatort - Gefährliches Schweigen" war sie als junges Mädchen zu sehen, deren WG duch einen Kriminellen terrorisiert wird.

Danach war sie erneut die Schwester eines Mordopfers in Nikolaus Leytners Krimidrama "Stärker als der Tod" (2003), in dem Kinodrama "Mitfahrer" (2003) war Ulrich Matthes ihr Partner, Uwe Janson verpflichtete sie für seine Literaturverfilmung "Baal" (2003) mit Matthias Schweighöfer und in "Kleinruppin Forever" verliebt sich Tobias Schenke in sie. Danach sah man sie in dem eher belanglosen Streifen "Mitfahrer" (2003). Beeindruckend war Anna Brüggemanns Leistung als behinderte junge Frau in Leo Hiemers Drama "Komm, wir träumen!" (2004), bevor sie Johannes Brunner in seinem Drama "Oktoberfest" besetzte. Noch im gleichen Jahr stand sie als Bedienung in Martin Enlens Krimi "Tatort - Vorstadtballade" vor der Kamera, spielte in dem Psychothriller "Der Mörder meines Vaters" und 2005 schließlich folgte der Krimi "Polizeiruf 110 - Resturlaub".

Weitere Filme mit Anna Brüggemann: "Denk ich an Deutschland in der Nacht" (2005), "Tatort - Das Ende des Schweigens", "Neun Szenen", "Die Kinder der Flucht - Eine Liebe an der Oder" (alle 2006), "Berlin am Meer" (2007), "Lulu und Jimi", "Tatort - Tod einer Heuschrecke", "Der russische Geliebte", "Warten auf Angelina", "Lulu und Jimi", "Die Drachen besiegen", "Mitte Ende August" (alle 2008), "Bergfest", "Renn, wenn du kannst" (beide 2009), "Utta Danella - Eine Nonne zum Verlieben", "Ein Praktikant fürs Leben" (beide 2010), "Sommer der Gaukler" (2011), "Drei Zimmer, Küche, Bad" (2012), "Kommissarin Lucas - Lovergirl", "Kommissarin Lucas - Bittere Pillen" (beide 2013), "Kreuzweg" (nur Buch, 2014).


Zur Filmografie von Anna Brüggemann
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