Elodie Bouchez

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Zeigt sich gern nackt: Elodie Bouchez
Fotoquelle: taniavolobueva/shutterstock.com
Elodie Bouchez
Geboren: 05.04.1973 in Tunis, Tunesien

Elodie Bouchez hat sich mit Darstellungen junger, aber selbstbewusster Frauen schnell einen Namen gemacht. Mit ihrer natürlichen Erscheinung ist sie dabei oft besser als die meist mehr oder weniger vergrübelten Filme, in denen sie auftaucht. Sie ist eine der produktivsten Nachwuchsschauspielerinnen des französischen Kinos. Schon mit 13 Jahren sammelte Elodie Bouchez Erfahrungen als Kind-Model, bevor sie 1990 in "Stan the Flasher" von Serge Gainsbourg ihr Kinodebüt gab. Es folgte Christine Lipinskas Beziehungsfilm "Tagebuch der Lüste" (1992). Vier junge Leute lernen sich während ihres Urlaubs in einem französischen Provinznest kennen. Dann stellt eine von ihnen (Elodie Bouchez) fest, dass sich alle drei neu gewonnenen Freunde in sie verliebt haben.

Nach einer kleinen Rolle in "Tango mortale" (1993) von Patrice Leconte sah man sie in dem Jugenddrama "Wilde Herzen" (1994) von André Téchiné. Vor dem Hintergrund des französisch-algerischen Krieges 1962 sind vier Jugendliche in der Provinz auf der Suche nach ihrer politischen und sexuellen Orientierung. Wären die papiernen Dialoge nicht oft so bedeutungsschwanger, könnte der Film als gelungenes Portrait einer Generation durchgehen. Nach "Das schönste Alter" (1995) von Didier Haudepin spielte Elodie Bouchez in "Full Speed" (1996), das Regiedebüt des Schauspielers Gael Morel, an dessen Seite sie bereits in "Wilde Herzen" und "Das schönste Alter" vor der Kamera gestanden hatte. Der 20-jährige Quentin hat mit seinem Romandebüt Erfolg, doch seine Freunde, über die er im Buch munter los plaudert, nehmen ihm dies übel. Ein Drama voller Emotionen, das sich spürbar an "Wilde Herzen" orientiert.

Im Anschluss sah man Elodie Bouchez in dem Techno-Film "Lola im Technoland" (1996) von Yolande Zauberman. Die 20-jährige Lola schläft mitten in der Nacht im Bus ein und landet an der Endstation. Dort ist Einöde angesagt, abgesehen von einer gigantischen Techno-Disco. Lola tritt ein und gerät in eine bizarre Welt mit reichlich Drogenwracks. 1997 stand Elodie Bouchez in Michel Devilles Krimi-Komödie "Ein Gott kommt selten allein" vor der Kamera. Ganz anders, nämlich in einem Kostümfilm, agierte sie bereits ein Jahr zuvor in der schweiz-deutsch-französischen Koproduktion "Flammen im Paradies" von Markus Imhoof. Darin spielt sie eine frisch verheiratete Frau, die ihres Gatten schon bei der Hochzeitsreise überdrüssig wird. Sie schleicht sich in Indien von Bord des Schiffes und geht zu einem Missionar, wo sie sich als seine zukünftige Ehefrau ausgibt.

"Liebe das Leben" (1998) von Eric Zonca mit Natacha Regnier war dagegen ein weiteres, schwergängiges Jugenddrama über zwei äußerst unterschiedliche Frauen, die ein paar unbeschwerte Tage verleben, bevor die Tristesse in ihr Leben zurückkehrt. Ein Drama war der Regie-Erstling "Louise (Take 2)" (1998) des Musikers Siegfried. Nach der witzigen Actionkomödie "Die Chaos-Gang" (1998) stand Elodie Bouchez 1999 für Jean-Marc Barrs erste Regiearbeit "Lovers" vor der Kamera, mit ihrem langjährigen Kollegen Gaël Morel drehte sie den TV-Film "Neuschnee" (1999) und 2000 folgte mit "Too Much Flesh" bereits ihr zweiter Film unter der Regie von Jean-Marc Barr. Ebenfalls 2000 entstand der Film "Voltaire ist schuld".

Weitere Filme mit Elodie Bouchez: "Abschlussklasse: Wilde Jugend - 1975", "Der Neue" (beide 1993), "J'aimerais pas crever un dimanche" (1998), "CQ", "Being Light" (beide 2001), "Dreams of Trespass", "La merveilleuse odyssée de l'idiot Toboggan", "La guerre à Paris" (alle 2002), "Pakt des Schweigens", "Stormy Weather" (beide 2003), "À quoi ça sert de voter écolo?", "America Brown", "Toi, vieux" (alle 2004), "Shooting Vegetarians", "Brice de Nice", "Sorry, Haters" (alle 2005), "Alias" (Serie, 2005/2006), "Helden", "Ma place au soleil", "Je déteste les enfants des autres" (alle 2007), "Douce France" (2009).


Zur Filmografie von Elodie Bouchez
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