François Berléand

Frankreichs Kino- und TV-Star François Berléand, hier in "Macht über die Insel" Vergrößern
Frankreichs Kino- und TV-Star François Berléand, hier in "Macht über die Insel"
Fotoquelle: arte F/Thibault Jeanson
François Berléand
Geboren: 22.04.1952 in Paris, Frankreich

Er ist einer der bekanntesten französischen Schauspieler und wirkte bis heute in fast 200 Filmen und Serien mit: François Berléand. In jungen Jahren gehörte der Mime der Pariser Theatergruppe Equipe du Splendid an, zu der auch Thierry Lhermitte und Christian Clavier zählten. Sie traten in den Siebziger- und Achtzigerjahren in Kleinkunsttheatern und Kaffeehäusern auf. Seine erste kleine Rolle hatte Berléand 1979 in dem französischen Liebesfilm "Martin und Lea".

Weitere kleine Nebenrollen übernahm der Franzose in "Un étrange voyage", "Les hommes préfèrent les glosses" (beide 1981) und "La Balance - Der Verrat" (1982). Bei den Dreharbeiten zu "Känguru Komplex - Der Mann mit dem Babytick" (1986) traf Berléand auf den Regisseur und Drehbuchautor Pierre Jolivet, der ihn später immer wieder in seinen Filmen besetzte. Auch Meisterregisseur Louis Malle erkannte schon früh Berléands großes Talent und besetzte ihn in seinem preisgekrönten Geschichtsdrama "Auf Wiedersehen, Kinder" als Pater Michel.

In der Filmbiografie "Camille Claudel" stand Berléand 1988 mit Isabelle Adjani und Gérard Depardieu vor der Kamera. Ein Jahr später traf er in "Eine Komödie im Mai" wieder auf Regisseur Malle und spielte in "Ein Vater kommt selten allein". Unter der Regie von Bertrand Tavernier trat Berléand 1994 in dem Drama "Der Lockvogel" als Inspektor Durieux auf. Drei Jugendliche, darunter die hübsche Natalie (Marie Gillain), sind auf der Suche nach Ruhm und Reichtum und werden dabei zu Mördern.

Darauf folgten vor allem Rollen in Fernsehfilmen, etwa in "Un si joli bouquet", "Une page d'amour" und "Tous les hommes sont menteurs" (alle 1995). Als Kommandant Bouvier agierte er erneut unter der Regie von Tavernier in dem Kriegsdrama "Hauptmann Conan und die Wölfe des Krieges". In Benoît Jacquots Tragikomödie "Der siebte Himmel" spielte Berléand dagegen die Hauptrolle des Psychiaters von Sandrine Kiberlain. In "Schule des Begehrens" arbeitete er 1998 erneut mit Regisseur Jacquot zusammen, überzeugend agierte er in dem Kriminalfilm "Place Vendôme" von Nicole Garcia.

Für die Darstellung des betrügerischen Versicherungsmaklers Maxime neben der französischen Schauspielgröße Vincent Lindon in "Alles für die Firma" (1999) wurde Berléand 2000 mit dem César als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Als Baron Axel de Fersen ergatterte er noch im selben Jahr die Hauptrolle in dem Horror "Deep in the Woods - Allein mit der Angst". Dabei soll eine Theatergruppe im Schloss eines abgelegenen Waldes für den Baron (Berléand) das Theaterstück "Rotkäppchen und der Wolf" aufführen. Schon bald merken sie, dass etwas in diesem unheimlichen Schloss nicht stimmt.

2001 schlüpfte Berléand neben Laetitia Coti in die männliche Hauptrolle in Thomas Bardinets Komödie "Zärtliche Seelen". In "The Transporter" sah man Berléand 2002 in seiner Paraderolle als Inspektor Tarconi neben dem knallharten Auftragskiller Frank alias Jason Statham. Diese Rolle führte er auch in den Nachfolgern "Transporter - The Mission" (2005), "Transporter 3" (2008) und seit 2012 auch in "Transporter - Die Serie" weiter fort. 2003 spielte er unter anderem in dem Psychodrama "Die schrecklichen Eltern" und der Komödie "Die Amateure".

Großes Aufsehen erweckte sein Spiel in dem gefeierten Musikfilm "Die Kinder des Monsieur Mathieu" (2004), für den er mit Gérard Jugnot und Jacques Perrin vor der Kamera stand. Im Fokus der Geschichte steht ein Internat für schwer erziehbare Jungen, das vom strengen Direktor Rachin (Berléand) geführt wird. Der neue Lehrer Clément Mathieu (Jugnot) gründet einen Chor und hilft den Jungs somit ihre Aggressivität zu mildern. Damit macht sich Mathieu jedoch auch Feinde. Für seine Leistung wurde Berléand erneut für den César als bester Nebendarsteller nominiert.

Für Claude Chabrols "Geheime Staatsaffären", das Drama ist an den Elf-Aquantine-Skandal angelehnt, stand Berléand 2006 mit Isabelle Huppert vor der Kamera. In dem vielfach ausgezeichneten Thriller "Kein Sterbenswort" trat der Mime mit "Ziemlich beste Freunde"-Star François Cluzet auf. Regie führte Guillaume Canet, mit dem Berléand bereits vier Jahre zuvor in "Mon Idole" zusammengearbeitet hatte.

Es folgten "Kann das Liebe sein?", "Fragiles" und "Die zweigeteilte Frau" (alle 2007). Und er gab den Theaterdirektor Olivier Morne Duplessis in "Das Konzert" und Armand/Maurice Teillard in "Le siffleur" (beide 2009). Ein Jahr später verkörperte Berléand den kaltblütigen Ex-Kommissar Engel in dem Fernsehfilm "Macht über die Insel", in dem er ein weiteres Mal seine schauspielerische Reife unter Beweis stellte. Dagegen spielte er in der Liebeskomödie "Väter und andere Katastrophen" wieder neben Schauspielkollege Jugnot den spießigen Bernard. Neben Sophie Marceau war Berléand 2012 dann in der Komödie "Und nebenbei das große Glück" erneut auf der Leinwand zu sehen. Der Krimi "Crime d'Etat" handelt von dem mysteriösen Tod es Robert Boulin, den Berléand 2013 in dem Fernsehfilm verkörperte.

Weitere Filme mit François Berléand: "Hamlet" (1979), "La cantatrice chauve" (1980), "On n'est pas des anges… elles non plus" (1981), "Messieurs les jurés - L'aiffair Tromsé" (TV-Serie, 1982), "Elle voulait faire du cinéma", "Stella" (beige 1983), "La voix de son maître ou Deux jours dans la vie de M. Léon" (Kurzfilm), "Otte-toi de mon soleil", "Zwei Fische auf dem Trockenen" (alle 1984), "Signé Charlotte", "Streng persönlich", "Série noire - Meurtres pour mémoire" (TV-Serie, alle 1985), "La femme secrète" (1986), "Familiengeschichten", "Les mois d'avril sont meurtriers", "Poker" (alle 1987), "Jours de vagues" (1988), "Perdue", "Ceux de la soif", "Série noire - Main pleine" (TV-Serie), "Der Gefangene von Sankt Helena", "Suivez cet avion", "L'orchestre rouge" (alle 1989), "Sans rises", "La belle Anglaise - La course contre la montre" (TV-Serie) (beide 1990), "Copie conforme ou La soeur d'Albert", "La piége", "C'est quoi ce petit boulot?" (TV-Miniserie, alle 1991), "Tableau d'honneur", "Papa veut pes que je t'épouse", "La place du père", "Feu Adrien Muset" (alle 1992), "Le bal", "Á l'heure où les grands fauves vont boire", "Julie Lescaut - Harcélements" (TV-Serie), "La porte du ciel" (alle 1993), "3000 scénarios contre un virus - Poisson rouge" (TV-Serie), "Un belle âme", "Jeder für sich", "Das Hochzeitsboot", "Pas si grand que ça!", "Familie verzweifelt gesucht", "Avanti", "La vis" (alle 1994), "Fugueuses", "La fidéle infidéle", "Le juge est une femme - La fille âinée" (TV-Serie, alle 1995), "Ultima hora", "Gorille, mon ami", "Les Cordier, juge et flic - Refaire sa vie" (TV-Serie), "Anne Le Guen - Les raisons de la colére" (TV-Serie), "Das Leben - Eine Lüge", "J'ai rendez-vous avec vous" (alle 1996), "C'est Noël déjà", "Bonjour", "Mit Herz und Degen", "Fred", "La parenthèse", "Un homme", "Madame le consul" (TV-Serie), "Der perfekte Mann", "Le pari", "Sommergewitter" (alle 1997), "Tout le monde descent", "Tropenkoller", "Un flic presque parfait", "La grande Béké", "La mort du chinois", "Commandant Nerval - Une femme dangereuse" (TV-Serie), "Dormez, je le veux!", "Verhängnisvolles Alibi" (alle 1998), "Stop", "Trait d'union", "Le boteux: Baby blues", "Romance", "Le plus beau pays du monde", "Fleurs de sel", "Codename Clown", "Innocent", "L'homme de ma vie", "Le débandade", "In schlechter Gesellschaft", "Une pour toutes" (alle 1999), "List rouge", "Pour l'amour du ciel", "Passeur d'enfants - Passeur d'enfants à Lissabon" (TV-Serie), "Victoire, ou la douleur des femmes", "Les acteurs", "Six-Pack - Jäger des Schlächters", "Stardom", "Ces forces obscures qui nous governent", "Un morceau de soleil", "Grand oral", "Le prince du Pacifique" (alle 2000), "Requiems", "Notre besoin de concolation", "Pas d'histoires!", "HS - hors service", "Vater töten"(alle 2001), "Vivante", "L'hértière", "Casanova - Ich liebe alle Frauen", "La frère du guerrier", "Féroce", "L'adversaire", "Une employée modèle", "La mentale", "Bad, Bad Things" (alle 2002), "Méprise", "Remake", "Ein territoire indien", "Filles uniques", "La chaîne du froid", "Die schrecklichen Eltern" (alle 2003), "Je suis votre homme", "Une vie à 'attendre", "Le grand rôle", "Cash Truck", "Pour le plaisir", "Toi, vieux", "Die wunderbare Welt des Gustave Klopp", "Zwei ungleiche Schwestern", "Hochzeiten und andere Katastrophen" (alle 2004), "Quartier V.I.P.", "Edy" (beide 2005), "Aurore", "Le bureau" (TV-Miniserie), "Le passager de l'été", "Pablo, mein Vater und ich" (alle 2006), "Pur week-end", "Faisons un rêve" (beide 2007), "Chez Maupassant - Le petit fût" (TV-Serie), "Ca$h", "15 ans et demit…", "Tailleur pour dames", "Le grande idéal" (alle 2008), "La differénce, c'est que c'est pas pareil", "L'évasion", "Les associés" (alle 2009), "Sentiments provisoires", "Le gendre idéal 2", "Le grand restaurant", "Le pot de colle", "Vielles canailles" (alle 2010), "Une vie de chien", "Au bistro du coin", "Escalade", "Insoupçonnable" (alle 2011), "La vie d'une autre", "La chartreuse de Parme", "Le dindon", "Dead Man Talking", "La stratégie de la poussette", "Max" (alle 2012), "Blanche nuit", "12 ans dâge" (beide 2013).

Text: Maren Selbst


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