Heiner Lauterbach

Ein Bischof namens Jo: Heiner Lauterbach in einer frommen Rolle. Vergrößern
Ein Bischof namens Jo: Heiner Lauterbach in einer frommen Rolle.
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Heiner Lauterbach
Geboren: 10.04.1953 in Köln, Deutschland

Ob er ein großer Schauspieler ist, darüber schweigen die Gelehrten. Ohne Zweifel ist Lauterbach einer der vielbeschäftigsten deutschen Schauspieler in der Film- und mehr noch in der Fernsehwelt, der bis an den Rand der Erschöpfung geht. Lauterbach wirkt immer ein wenig entrückt. Einer, der der Welt gerne die kalte Schulter zeigt, nur gelegentlich Witz und Humor zulässt und ansonsten ziemlich verbissen zäh oder blasiert sein kann. Gute Voraussetzungen für den Kriminalisten und Kriminellen. So agierte er in zahlreichen TV-Filmen und Serien: "Tatort", "Der Fahnder", "Derrick", "Der Alte" und "Eurocops".

Als Sprecher synchronisierte er Richard Gere, Christopher Walken, Jack Nicholson und Christopher Reeve - so war seine Stimme dem großen Kinopublikum bereits bekannt, als ihm in Doris Dörries "Männer" (1985) der Durchbruch (Deutscher Filmpreis) auf der Leinwand gelang. Sein Kino-Debüt gab er 1983 in "Kolp" von Roland Suso Richter. Nach dem Erfolg mit Doris Dörries "Männer" folgten weitere Kinofilme, so z.B. "Paradies" (von Doris Dörrie, 1986), "Bodo - Eine ganz normale Familie" (von Gloria Behrens, 1989), "Charlie & Louise" (von Joseph Vilsmaier, 1993) und schließlich "Das Superweib" (von Sönke Wortmann, 1995). Kurz vor dem Start von "Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" (1996) war Heiner Lauterbach noch in dem Fernsehfilm "Das Mädchen Rosemarie" (1995) von Bernd Eichinger zu sehen. In "Rossini" hat er sich mit seiner Rolle als Filmproduzent Oskar Reiter auch in die erste Garde der deutschen Filmschauspieler hineingespielt. Für seine Rolle gab's neben dem Bambi den Bayerischen Filmpreis als bester Schauspieler.

Fürs Fernsehen stand Lauterbach in großen Produktionen wie der "Der Schattenmann" oder 1997 für zwei SAT1-TV-Thriller ("Opernball" und "Der dreckige Tod") vor der Kamera. Anfang 1998 kam Sönke Wortmanns Film "Der Campus" in die Kinos. Lauterbach mimte dort einen Professor, der sich auf auf eine Liebschaft mit einer Studentin einlässt.

Nach der Mittleren Reife nimmt Lauterbach bei Marianne Jentens Schauspielunterrricht und debutiert mit 18 am Coom-Theater. Weitere Engagements in Köln, Würzburg und München. Dort kam er bei der Kritik vor allem in Stücken von Jean-Paul Sartre und Albert Camus an. Lauterbach spielt weiter regelmäßig Theater und führte hier auch selbst Regie, so inszenierte er z.B. Tennessee Williams "Endstation Sehnsucht". Heiner Lauterbach war mit Schauspielerin Katja Flint verheiratet. Aus der geschiedenen Ehe stammt Sohn Oskar. Im September 2001 heiratete Lauterbach die seinerzeit 28-jährige Viktoria Skaaf.

Weitere Filme mit Heiner Lauterbach: "Die Kartause von Parma" (1982), "Eine Frau für gewisse Stunden" (1984), "Der Skorpion" (1996), "Der dreckige Tod", "Cascadeur - Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer" (beide 1997), "Der Eisbär" (1998), "Erleuchtung garantiert", "Schlaraffenland", "St. Pauli Nacht", "Zwei Asse und ein König" (alle 1999), "Marlene", "Nicht heulen, Husky", "Der Verleger" (alle 2000), "Die Affäre Semmeling" (2001), "Tödliches Rendezvous - Die Spur führt nach Palma", "Eine Liebe in Afrika", "Treibjagd", "Suche impotenten Mann fürs Leben" (alle 2002), "Ein seltsames Paar", "Im Namen des Herrn" (beide 2003), "Zwei Männer und ein Baby" (2004), "In Liebe eine Eins" (2005), "Die Sturmflut", "Donna Leon - Endstation Venedig", "Dresden", "Die Entführung" (alle 2006), "Das Glück am anderen Ende der Welt", "Das Papst-Attentat" (beide 2007), "Die Gustloff", "Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen" (beide 2008), "Vulkan", "Die Seele eines Mörders", "Zweiohrküken" (alle 2009), "Ken Folletts Eisfieber", "Mörderischer Besuch" (beide 2010), "Hindenburg", "Reality XL", "Einfach die Wahrheit" (beide 2011), "Vatertage - Opa über Nacht", "Schutzengel", "Schlussmacher", "Harms" (alle 2012), "Helden - Wenn dein Land dich braucht", "V8 - Du willst der Beste sein" (beide 2013), "Wir sind die Neuen" (2014).

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