Lukas Haas

Schon längst kein Kinderstar mehr: Lukas Haas. Vergrößern
Schon längst kein Kinderstar mehr: Lukas Haas.
Fotoquelle: Tinseltown/shutterstock.com
Lukas Haas
Geboren: 16.04.1976 in West Hollywood, Kalifornien, USA

Stellen Sie sich vor, ihr Kind besucht den Kindergarten und wird dort von einem Talent-Scout entdeckt. So ging es Lukas Haas im Alter von fünf Jahren, als ihn die Casting-Agentin Marjorie Simkin entdeckte. Keine zwei Jahre später hatte er bereits seine erste Filmrolle in der Tasche, denn er spielte in Lynne Littman Sciencefiction-Drama "Das letzte Testament" (1983). Und schon seine nächste Rolle als kleiner Amish-Junge Samuel, der in der "Der einzige Zeuge" von Harrison Ford beschützt wird, machte ihn 1985 international bekannt.

Seit dieser Zeit ist Lukas Haas nicht mehr von der Kinoleinwand und den TV-Bildschirmen wegzudenken, man sah ihn in der TV-Komödie "Ausgetrickst" (1985), er spielte in Steven Spielbergs "Unglaubliche Geschichten" (1985), "Scherben des Lebens" (1985) war ein Familiendrama mit Martin Sheen und "Solarfighters" (1986) ein Sciencefiction-Film von Alan Johnson. Die nächste wichtige Rolle hatte Lukas Haas dann allerdings erst 1989 in Alan J. Pakulas Melodram "See You in the Morning" (1989), in dem er mit Jeff Bridges, Alice Krige, Farrah Fawcett und Drew Barrymore vor der Kamera stand.

Das Einfühlungsvermögen von Lukas Haas beeindruckte auch Regisseur Constantin Costa-Gavras , der ihn ebenfalls 1989 in seinem Politthriller "Music Box - Die ganze Wahrheit" mit Jessica Lange und Armin Mueller-Stahl besetzte. Seine erste Hauptrolle spielte Haas schließlich in dem Drama "Verdammte des Südens" (1991), in dem er einen 13-jährigen Ausreißer verkörperte, der sich auf einer Plantage im Amerika der Jahrhundertwende verdingt. Ebenfalls 1991 inszenierte Martha Coolidge ihre Komödie "Lust der schönen Rose", in der Haas mit Laura Dern und Robert Duvall vor der Kamera stand. Dagegen war Winona Ryder seine Partnerin in Stacy Cochrans Komödie "Boys", in der er einen jungen Internatsschüler verkörpert, der ein bewusstloses Mädchen findet und mit auf sein Zimmer nimmt - und deshalb von der Lehranstalt fliegen soll.

Viel Beachtung fand danach seine darstellerische Leistung in Woody Allens gefeierter Musikkomödie "Alle sagen: I love you" (1996). Richtig klasse war auch Tim Burtons Sciencefiction-Satire "Mars Attacks!" (1996), zu deren Staraufgebot Haas gehörte. 1998 sah man Haas dann in Alan Rudolphs Satire "Breakfast of Champions - Frühstück für Helden", bevor ihn Sergej Bodrow in "Luckys große Abenteuer" (2000) für eine Sprechrolle verpflichtete. Nicht in unsere Kinos kam dagegen Marcus Adams' Horrorfilm "Long Time Dead" (2002).

Neben der Schauspielerei ist seine andere Leidenschaft, der er kontinuierlich nachgeht, die Musik. Unlängst ist er neben anderen Künstlern mit Outkast und Macy Gray aufgetreten. Weitere Filme und Serien mit Lukas Haas: "Place at the Table", "My Dissident Mom", "Die phantastische Reise ins Jenseits" (alle 1987), "Der Hexenmeister" (1988), "The Ryan White Story" (1989), "Peacemaker" (1990), "Im Schatten des Todes" (1991), "Alan & Naomi", "Der Schein-Heilige" (beide 1992), "Die Abenteuer des jungen Indiana Jones" (1993), "Kiss & Tell", "Johns" (beide 1996), "Missbraucht - Nachts kommt die Angst", "Oprah Winfrey Presents: David and Lisa" (beide 1998), "The Pearl" (2001), "Lathe of Heaven" (2002), "Bookies" (2003), "Young Americans" (2004), "Characters", "Brick", "The Youth in Us", "Barry Dingle", "Last Days" (alle 2005), "24" (Serie, 2005), " The Darwin Awards", "Alpha Dog - Tödliche Freundschaft", "Swedish Auto", "Material Girls", "The Tripper", "Who Loves the Sun" (alle 2006), "Gardener of Eden", "The Cradle" (beide 2007), "Death in Love", "Stille Nacht - Mörderische Nacht" (beide 2008), "Inception" (2010), "Red Riding Hood" (2011).


Zur Filmografie von Lukas Haas
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