Maruschka Detmers

Maruschka Detmers in "Männer lügen nicht" Vergrößern
Maruschka Detmers in "Männer lügen nicht"
Maruschka Detmers
Geboren: 16.12.1962 in Schoonebeek, Drenthe, Niederlande

Als die hochbegabte Schauspielerin aus den Niederlanden 1983 in Tom Toelles TV-Mehrteiler "Via Mala" die Tochter des jähzornigen Landmanns Lauretz, verkörpert von Mario Adorf, spielte, bezeichneten sie Toelle wie Adorf als ganz großes Talent. "Sie hat eine Natürlichkeit, eine rasche Reaktion auf Widrigkeiten, die bewundernswert ist" sagte Toelle und Adorf sprach von einem "hoffnungsvollen Talent, dem man nur wünschen kann, dass sich Filmproduzenten und Regisseure ihrer sensibel annehmen und sie nicht ins Klischee des betörend schönen Mädchens fallen lassen."

In Marco Bellocchios "Teufel im Leib" (1986, ein Remake des Claude Autant-Lara Klassikers mit Micheline Presle und Gérard Philipe) spielte sie überzeugend die leidenschaftlich attraktive Verführerin, deren Lust gelegentlich in Wahnsinn übergeht. Ihre Giulia hat magische Kräfte: Sie verhindert, dass sich ein schwarzes Mädchen vom Dach stürzt. Statt zur Hochzeit zu gehen, geht sie zur Abiturprüfung des Geliebten, kann ihn jedoch nicht verwirren, denn er besteht.

In Jean-Luc Godards Variation des Carmen-Mythos in "Vorname Carmen" (1983) ist Maruschka faszinierend, in Jacques Doillons nervendem Drama "Die Piratin" (1984) an der Seite von Jane Birkins eine emotional erotische Figur. In Schoonebeek, einem kleinen Dorf im Norden der Niederlande geboren, wurde die Tochter eines Tierarztes über einen Schönheitswettbewerb Schauspielerin. Ihre erste Rolle hatte sie 1983 in dem französischen Film "Tödliche Spur". 1989 drehte sie unter der Regie von Daniel Vigne ("Die Wiederkehr des Martin Guerre") mit "Sommerkomödie" einen gefühlvollen und atmosphärisch dichten Spaß: Auf einem französischen Familiensitz zur Zeit vor dem Ersten Weltkrieg buhlen der Tutor des Hauses und der Sohn des Landherren um die Gunst eines schönen Gastes. Maruschka ist schön, edel, distanziert in der Rolle der Vicky.

1990 entstand in Frankreich die leidenschaftliche Liebesgeschichte "Höllenglut" von Eric Barbier, in der die schöne Alice in zwei Männer verliebt ist - was für einen höllischen Krieg sorgt. Die Kamera von Michael Ballhaus gibt dem wenig schlüssigen Film eine gewisse Faszination. 1992 stand sie in den USA neben Armand Assante und Antonio Banderas in "Mambo Kings" vor der Kamera. Der Film erzählt von den beiden Musikern Nestor und Cesar, die Anfang der Fünzigerjahre von Havanna nach New York fliehen. Maruschka spielt die betörende Dolores Fuentes. 1994 besetzte Christopher Frank die Schauspielerin in einer Mutterrolle. In "Ein mörderisches Abenteuer" muss sich Maruschka gegen eine attraktive Babysitterin zur Wehr setzen, die wegen eines Seitensprungs mit ihrem Mann (Thierry Lhermitte) ihre Ehe zerstören will. Dagegen zeigt sie "The Shooter - ein Leben für den Tod", 1995 von Ted Kotcheff in den USA gedreht, an der Seite von Dolph Lundgren in einem albernen Spannungs-Film: Ein Geheimagent hat 48 Stunden Zeit, ein politisches Attentat zu verhindern.

Zu ihren besten Rollen gehört die junge Niederländerin Nadia, die sich bei einer humanitären Afrikaexpedition in einen Lastwagenfahrer verliebt und mit ihm in eine gefährliche Situation mitten in der Wüste gerät. Die Satire "Weiß sein ist gut" (1988) von Marco Ferreri mit Michel Piccoli und Michele Placido zeigt, dass die afrikanische Kultur stärker ist als das, was man von Europa importieren will. Bei den Dreharbeiten zu "Sommerkömödie" lernte Maruschka ihren Kollegen Thierry Fortineau kennen und lieben. Die beiden standen in "Höllenglut" erneut gemeinsam vor der Kamera. Von ihm stammt auch Maruschkas Tochter. Maruschka Detmers spricht außer ihrer Muttersprache noch fließend Deutsch und Englisch, lebt vornehmlich in Frankreich und würde auch gerne einmal in ihrer Heimat arbeiten.

Weitere Filme mit Maruschka Detmers: "La vengeance du serpent à plumes" (1984), "Lime Street", (TV-Serie, Pilot, 1985), "Hanna's War" (1988), "Deux" (1989) mit Gérard Depardieu, "Armen and Bullik" (1992), "Stille Wasser sind tief" (1996), "Ein Leben wie Gott in Frankreich", "Clarissa - Tränen der Zärtlichkeit" (beide 1997), "Sommergewitter", "The Last Secret" (beide 1998), "St. Pauli Nacht" (1999), "Zugvögel der Liebe", "Pour l'amour du ciel", "Te quiero", "Cinématon" (alle 2000), "Mère, fille: mode d'emploi" (2002), "Jean Moulin, une affaire française", "Capitaine Lawrence", "Mata Hari - Die wahre Geschichte" (alle 2003), "Mon fils cet inconnu", "Le père Goriot" (alle 2004), "Das Geheimnis eines Kindes" (2005), "School's Out - Schule war gestern", "Orange Juice", "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" (alle 2008), "Les frileux", "Männer lügen nicht" (beide 2010).

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Foto: ARD/Degeto/Silvia Zeitlinger

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