Matthias Schweighöfer

Matthias Schweighöfer in seinem Regiedebüt "What A Man". Vergrößern
Matthias Schweighöfer in seinem Regiedebüt "What A Man".
Fotoquelle: Fox
Matthias Schweighöfer
Geboren: 11.03.1981 in Anklam, Deutschland

Matthias Schweighöfer, der Sohn des Schauspielerpaares Gitta und Michael Schweighöfer, hat sich bereits mit einer Vielzahl von Kino- und TV-Rollen einen Namen gemacht. Für seine Rolle des Schülers Ben Simon in Zoltan Spirandellis "Verbotenes Verlangen" (1999) - ein Melodram um die Liebe einer Lehrerin zu ihrem Schüler - erhielt Schweighöfer den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises 2000. Nach ersten Bühnenerfahrungen, unter anderem als Mackie Messer in einer Schulaufführung der "Dreigroschenoper", stand er im Alter von 16 Jahren in "Raus aus der Haut" (1997) von Andreas Dresen erstmals vor der Kamera.

Seitdem spielte Schweighöfer die Hauptrollen in verschiedenen Fernsehfilmen, arbeitete dabei mit so renommierten Regisseuren wie Dominik Graf ("Die Freunde der Freunde", 2000, Adolf-Grimme-Preis für Schweighöfer), Uwe Janson ("Mein Vater, die Tunte"; "Babykram ist Männersache", 2000; "Nachts im Park", 2001), Martin Eigler ("Freunde", 2000; "Tatort - Gewaltfieber", 2001) und Dagmar Hirtz ("Küss mich, Frosch", 2000). Zu seinen weiteren Auftritten gehört auch der auf der Berlinale 2002 mit dem Preis der internationalen Jury ausgezeichnete Kurzfilm von Anne Wild "Ballett ist ausgefallen".

Seine Karriere begann Schweighöfer - seine Eltern brachten ihn schon seit seiner Kindheit dem Theater nahe - allerdings in TV-Serien wie etwa der vierteiligen Familienserie "Spuk aus der Gruft" (1997) mit Benjamin Sadler. 1998 folgte seine erste größere Rolle in Siyblle Tafels Liebeskomödie "Ein Mann fällt nicht vom Himmel", bevor er in den Krimiserien "Siska" (1998, Episode: Der neue Mann) und "Mordkommission" (1998) zu sehen war. In der Arztserie "Dr. Stefan Frank - Der Arzt, dem die Frauen vertrauen" (1999) verkörperte Matthias Schweighöfer dann das Fußballtalent Ingo Taschke, dem ein Bein amputiert werden soll. Danach sah man ihn in der Komödie "Mein Vater, die Tunte" (2000), gefolgt von der Rolle eines Morderverdächtigen in Bodo Fürneisens Episodenkrimi "Polizeiruf 110 - Zerstörte Träume" und einem Auftritt in Michael Gutmanns Tragikomödie "Herz im Kopf" (beide 2001). 2002 standen "FearDotCom" und 2003 "Soloalbum", Uwe Jansons Brecht-Verfilmung "Baal", "Die Klasse von '99" und "Kalter Frühling" auf dem Drehplan.

Eine Paradevorstellung seiner schauspielerischen Kunst gab er 2003 auch in dem Drama "Kammerflimmern", in dem er bereits das dritte Mal mit seiner Kollegin Jessica Schwarz vor der Kamera stand. Für die Rolle eines jungen Kölner Rettungsassistenten, der zwischen Tod und Kankheit nach der Frau seiner Träume sucht, wurde er 2005 mit dem Bayerischen Filmpreis als bester männlicher Nachwuchsdarsteller geehrt. Nach der männlichen Hauptrolle in der Komödie "Polly Blue Eyes" (2004) brillierte er in der ausgezeichneten Biographie "Schiller" (2005), in dem er die Titelrolle übernahm. Ebenfalls 2005 entstanden das Drama "Kombat Sechzehn" und der Theaterfilm "Lulu", 2007 verkörperte Schweighöfer den Kommunarden Rainer Langhans in "Das wilde Leben", hervorragend war auch sein Auftritt als Reich-Ranicki in dem Biopic "Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki" (2009). Zwei Jahre später gab Matthias Schweighöfer mit der Komödie "What A Man" sein Regiedebüt, das durchaus überzeugen konnte. Das kann mal allerdings von seiner zweiten Regiearbeit, der Komödie "Schlussmacher" (2012), in der er auch die Hauptrolle übernahm, nicht behaupten.

Weitere Film mit Matthias Schweighöfer: "Weiße Raben" (Sprecher, 2005), "Der blaue Affe" (2006), "Fata Morgana", "Ein spätes Mädchen", "Der rote Baron", "Keinohrhasen" (alle 2007), "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat", "Der Architekt" (beide 2008), "Zweiohrküken", "12 Meter ohne Kopf", "Friendship!", "Night Train" (alle 2009), "Tatort - Weil sie böse sind", "3faltig" (beide 2010), "Rubbeldiekatz" (2011), "Russendisko" (2012), "Kokowääh 2" (2013), "Vaterfreuden" (2014, auch Regie).


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