Tom Hanks

Zweifacher Oscar-Gewinner: Tom Hanks. Vergrößern
Zweifacher Oscar-Gewinner: Tom Hanks.
Fotoquelle: Matteo Chinellato/shutterstock.com
Thomas J. Hanks
Geboren: 09.07.1956 in Concord, Kalifornien, USA

Mit "Schlaflos in Seattle" (1993) als Witwer Sam, dessen Junge Jonah durch ein Sorgentelefon sich um eine neue Mutter bemüht, wird Tom Hanks auch bei uns zum Superstar. Der sensible, vielseitige Bühnen- und Filmschauspieler ist zu der Zeit schon in zahlreichen sehr unterschiedlichen Rollen aufgefallen, doch hier hat er erstmals Starappeal. Nora Ephrons romantische Komödie ist kluges, spannendes Unterhaltungskino. Und ehe man noch denkt, dass man das alles schon mal gesehen hat, flimmert im Kino ein Klassiker über den Bildschirm: Leo McCareys "Die große Liebe meines Lebens" mit Cary Grant und Deborah Kerr, eine Geschichte von der Unvergänglichkeit der wahren Liebe. Sie bildet den Kontrapunkt zur Liebe zwischen Annie (Meg Ryan) und Sam. Die Parallele zu Cary Grant ist gut gesetzt, auch Hanks kann den "netten Jungen von nebenan" spielen.

Tom Hanks hat sich in den letzten Jahren zu einer der populärsten Stars des zeitgenössischen amerikanischen Kinos gemausert, obwohl er - schaut man mal auf seine Filmographie - nicht einmal besonders viele Produktionen vorzuweisen hat. Angefangen hat er wie jeder andere Schauspieler. Er selbst bezeichnet seine Familienverhältnisse als "zerrüttet". In nur kürzester Zeit erzielten seine Eltern einen Rekord im Heiraten und Scheiden lassen. So zog Hanks zum Teil mit ihnen, zum Teil bei Stieffamilien wohnend, von einem Staat in den nächsten. Er begann an College-Theaterstücken mitzuwirken, gab dies jedoch schnell auf. 1978 machte er sich nach New York auf, um einen Job zu suchen. Dort begannn nicht nur seine Karriere, in New York traf er auch seine erste Frau Samantha Lewes, von der er sich 1985 trennte.

Hanks Debütfilm war "Panische Angst" (1980), eine Low-Budget-Produktion. Sein erster erfolgreicher Film war jedoch "Splash - Eine Jungfrau am Haken" (1984) mit Daryl Hannah, die als Meerjungfrau Hanks Leben rettet und sich in ihn verliebt. Doch die meisten, besonders die Kinder, kennen Tom Hanks aus seiner Rolle in "Big" (1988). Darin spielt er einen Mann, der eigentlich ein kleiner Junge ist. Der hat sich nämlich an einem Kirmesautomaten gewünscht, groß zu sein. Eine Paraderolle für Tom Hanks, der hier sein schauspielerisches und komödiantisches Können unter Beweis stellt. 1992 spielte er an der Seite von Madonna "Eine Klasse für sich" den abgewrackten, ewig trunkenen Baseballtrainer Jimmy Dugan.

Doch der internationale Durchbruch gelang ihm erst mit der Romanze "Schlaflos in Seattle". Noch im gleichen Jahr erhält er für die Rolle des homosexuellen, aidskranken Rechtsanwalts in Jonathan Demmes "Philadelphia" seinen ersten Oscar. Niemand hätte die Rolle des erfolgreichen Anwalts, der seinen Arbeitsplatz verliert, weil er an Aids erkrankt ist, besser spielen können. Ein Jahr später darf er sich erneut bei der Amerikanischen Filmakademie bedanken: Die Titelrolle in Robert Zemeckis' "Forrest Gump" bringt ihm den zweiten Oscar ein. Seine Darstellung als simpel gestrickter Forrest Gump, der wie Hans im Glück durchs Leben läuft, brachte ihm wohl den größten Erfolg.

Jetzt steht für den vierfachen Vater alles offen, Hanks kann spielen, was immer er möchte. Aber ihn drängt es zur Regie. Nach zwei Fernsehserien ("Geschichten aus der Gruft" - 1989 und "Gefallene Engel" - 1993) kann er mit der nostalgischen Rock-'n'-Roll-Story "That Thing You Do! - Wir landen in den Charts" (1996) seinen ersten Kinofilm als Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller in einem realisieren. Davor hat er noch Riesenerfolg mit dem Weltraum-Drama "Apollo 13" (1995). 1998 hatte Hanks in Steven Spielbergs Weltkriegs-Drama "Der Soldat James Ryan" eine weitere aufsehenerregende Rolle. Er spielt den Offizier John Miller, der mit seinen Kameraden einen hinter den Linien verschollenen Soldaten suchen soll. Trotz krass realistischer Szenen und spektakulärer Stunts ist dies kein wirklicher Antikriegsfilm. Zu dick aufgetragen ist der filmische Patriotismus, mit dem Spielberg die fragwürdige Aktion zum Heldenlied erhebt.

Tom Hanks ist einer der beliebtesten Hollywood-Stars. Seit 1988 ist er mit der Schauspielerin Rita Wilson verheiratet, der er 1985 in "Alles hört auf mein Kommando" begegnete. Gemeinsam haben sie zwei Kinder. Seine letzten Projekte: 1998 wirkt er wieder an der Seite von Meg Ryan in Nora Ephrons "E-mail für Dich" mit, einem Remake der Lubitsch-Komödie "Rendezvous nach Ladenschluss", zum anderen übernahm er eine vierfache Funktion in der Serie "From the Earth to the Moon": Er schrieb das Drehbuch, führte Regie, produzierte die Reihe und wirkte selbst mit. Als Produzent bekam er 1999 einen Golden Globe.

1999 leiht er nach 1995 zum zweiten Mal in der Zeichentrickkomödie "Toy Story 2" dem Spielzeug-Cowboy Woody seine Stimme. 2010 folgt mit "Toy Story 3" ein weiterer Teil der grandiosen Spielzeug-Saga. Außerdem spielte er in Frank Darabonts Stephen King-Verfilmung "The Green Mile". 2000 stand Hanks für das Drama "Verschollen" vor der Kamera. Für seine überragende schauspielerische Leistung als Gestrandeter auf einer einsamen Insel wurde Hanks 2001 mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Einen weiteren Golden Globe erhielt Hanks im Januar 2002 als Produzent des Weltkrieg-TV-Dramas "Wir waren wie Brüder", klasse ist auch sein Auftritt als Killer in dem Drama "Road to Perdition" (2002) von Sam Mendes und sein FBI-Agent auf den Spuren von Leonardo DiCaprio in Steven Spielbergs "Catch Me If You Can".

Weitere Filme mit Tom Hanks: "Labyrinth der Monster" (1983), "Bachelor Party" (1984), "Der Verrückte mit dem Geigenkasten" (1985), "Nothing in Common - Sie haben nichts gemein", "Liebe ist ein Spiel auf Zeit", "Geschenkt ist noch zu teuer" (alle 1986), "Schlappe Bullen beißen nicht" (1987), "Der Knalleffekt" (1988), "Meine teuflischen Nachbarn", "Scott und Huutsch" (beide 1989), "Joe gegen den Vulkan", "Fegefeuer der Eitelkeiten" (beide 1990), "Flug ins Abenteuer" (1992), die Doku "Gefangen in der Traumfabrik - The Celluloid Closet", "Toy Story" (Sprecher, beide 1995), "Ein Elvis kommt selten allein", "Terminal", "Der Polarexpress" (alle 2004), "The Da Vinci Code - Sakrileg" (2006), "Der Krieg des Charlie Wilson" (2007), "Der große Buck Howard" (2008), "Illuminati" (2009), "Larry Crowne" (auch Regie), "Extrem laut und unglaublich nah" (beide 2011), "Cloud Atlas - Der Wolkenatlas" (2012), "Captain Phillips", "Saving Mr. Banks" (beide 2013).


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