Studienkreis

Leichter lernen! - Steigerung der Motivation

Was haben die Schüler daraus gemacht?

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Gewinnen Sie 100000 Euro für die Bildung Ihrer Kinder.

Unter dieser Überschrift bot Prisma im August letzten Jahres seinen Lesern ein außergewöhnliches Gewinnspiel an. Als Preis winkten 143 Bildungsgutscheine, die beim Studienkreis, einem der größten Nachhilfeinstitute in Deutschland mit über 1000 Standorten, eingelöst werden konnten. Für die jeweils 700 Euro wertvollen Gutscheine konnte Gruppenunterricht für ein halbes Jahr in den Fächern Mathematik, Deutsch oder Englisch in Anspruch genommen werden.

Einer der Gewinner ist der 16-jährige Felix Mensendick aus Bielefeld, der wie so viele Schüler Schwierigkeiten in Mathematik hatte. "Sinus- und Kosinusfunktion sind nicht mein Ding. Und ich hatte große Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen", stellt der Schüler der zehnten Klasse fest, der im Studienkreis in einer Gruppe von maximal fünf Schülern von einer Mathematiklehrerin betreut wird. Und das zweimal die Woche für jeweils zwei Schulstunden. "Wir nehmen den kompletten Stoff der Schule durch und endlich verstehe ich alles", freut sich der Gymnasiast, der seine Mathezeugnisnote von einer mageren Vier auf eine gute Drei fürs Zwischenzeugnis im Februar steigern will. "Im Studienkreis kann sich die Lehrerin viel mehr Zeit nehmen. Jetzt verstehe ich alles. In der Schule dagegen muss der Stoff durchgepaukt werden. Und wer nicht mitkommt, der hat Pech gehabt."

Mit diesen Problemen haben viele Schüler zu kämpfen. Dazu Bernd Kreissig, Geschäftsführer des Studienkreises: "Unsere Lehrer gehen gezielt auf die Kinder ein und stimmen den Unterricht spezifisch auf deren Bedürfnisse ab. Durch den Aufbau von Lernkompetenzen vermitteln wir unseren Schülern die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und legen so den Grundstein für dauerhafte Erfolge." Ein Drittel aller Schüler bekommt im Laufe seiner Schulzeit Nachhilfe. Eine längere Krankheit ist dafür allerdings immer seltener der Grund. Vielen Kinder graut es vor dem Schulalltag mit gestressten Lehrern und ramponierten Klassenzimmern.

Die Atmosphäre in den Räumen des jeweiligen Studienkreises soll die Lernmotivation steigern und so Erfolgserlebnisse fördern. "Dabei baut das Kind Selbstbewusstsein auf und gewinnt wieder mehr Unbeschwertheit im Umgang mit der Schule. Dadurch wird die ganze Familie entlastet", versichert Kreissig.

Diese Erfahrung hat auch Josephine Krause aus Markkleeberg gemacht, die mit 13 Jahren die Mittelschule besucht. Auch sie hatte bei Prisma einen Gutschein gewonnen. Früher haben die Mutter und der ältere Bruder mit ihr gepaukt, doch "das hat vor allem Stress gebracht", sagt Josephine. Jetzt geht sie zum Unterricht in den Studienkreis, wo der gesamte Schulstoff einschließlich Hausaufgaben und Berichtigungen von Klassenarbeiten durchgenommen wird. Josephine besucht den Studienkreis übrigens nur vorbeugend. Sie hatte auf dem letzten Zeugnis in Mathematik - ihrem Problemfach - eine Drei. Schlechter dürfe die Note nicht werden, meint ihr Vater, der lieber jetzt Geld für die Lernunterstützung ausgibt, um seiner Tochter spätere Berufswünsche nicht zu verbauen. "Ich kann ihr nicht helfen. Zu lange ist es her, dass ich den Stoff in der Schule hatte", bedauert der Vater.

Tatsächlich ist die Verunsicherung bei vielen Eltern groß: Soll ich mit meinen Kindern die Hausaufgaben machen? Lerne ich genug mit meinem Kind? Genügen zwei Stunden Hausaufgabenhilfe pro Woche? Oder sollten es zwei Stunden täglich sein? "In welchem Umfang Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen, hängt vom Alter des Kindes ab und davon, wie es in der Schule zurechtkommt", erklärt der Pädagoge Bernd Kilian vom Studienkreis.

Grundsätzlich sind Hausaufgaben Aufgaben des Kindes, nicht der Eltern, und sollten eigenständig erledigt werden. Wenn das nicht funktioniert, können Eltern ihren Kindern auf die Sprünge helfen: mit Motivation, klaren Regeln und Tipps und Erklärungen, wenn das Kind eine Aufgabe nicht versteht. Unaufgeforderte aktive Hilfe sollte die Ausnahme bleiben.

Übrigens, mehr als 80 Prozent der Eltern lernen regelmäßig mit ihren Kindern. Dies ergab eine aktuelle Forsa-Studie. 35 Prozent der Befragten pauken zwei bis sechs Stunden pro Woche mit ihren Sprösslingen. 20 Prozent wenden sogar sechs Stunden und mehr für Matheübungen, Aufsätze oder Vokabel-Training mit dem Nachwuchs auf.

Foto: f1 online


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