Pinnwand

Agatha Christies Demenz

Wenn Worte verloren gehen: Alzheimers Einfluss auf den Kriminalroman

¿T?
Vor einem guten Jahrzehnt versprachen Alzheimer-Forscher - wir erinnern uns -, binnen zehn Jahren perfekte Mittel gegen den Gedächtnisschwund entwickelt zu haben. Offenbar haben sie's vergessen.

Mit Hingabe widmet man sich dagegen der Frage, wie sehr historische Persönlichkeiten unter Alzheimer litten, ohne dass sie von ihrer Krankheit wussten. Forscher der Universität Toronto verglichen frühe und späte Krimis von Agatha Christie und stießen auf klare Anzeichen fortschreitender Demenz.

Für "Der unheimliche Weg", 1954, nutzte Christie einen um 31 Prozent größeren Wortschatz als für ihre letzten Kriminalromane in den Siebzigerjahren. Dabei hieß noch ihr vorletzter Roman "Elefanten vergessen nicht." tl


Werbung