| Tisch für Zwei |
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Es war ein schöner Abend in einem für meinen Geschmack überstylten Restaurant. Tisch für zwei, Wein für drei, ich würde den Wagen stehen lassen müssen. Ich sah Lena an, blickte an mir herunter und wusste, was mit mir los war. Sie der Frühling selbst, atemberaubend dekolletiert, strotzend vor Schönheit; ich ein Restpostens des Winters. Mein Hemd stammte aus dem vorigen Jahrtausend, die Hose auch.
"Ich habe mich heute für dich schick gemacht", sagte sie, als könnte sie meine Gedanken lesen. "Stört dich das irgendwie?"
"Im Gegenteil", log ich. "Ich bin froh, wenn etwas von deinem Glanz auf mich abfällt. Sonst setzen sie mich am Ende noch als Hausierer vor die Tür." rwo