Das kommt

Fluch der Autotechnik

Clevere Hacker können aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen

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Der Manipulator stand am Rande der Rennbahn von Epsom. Mit einem kleinen Gerät, das Schallwellen ziemlich punktgenau aussandte, brachte er den Rennfavoriten Ile de Chypre aus dem Takt und um den Sieg. Ein Wettcoup, durchgeführt von einem klammen Autohändler, der allerdings bald aufflog. Das war 1989.

Heute sind es Autos, die zur Zielscheibe von Manipulationen werden oder zunehmend werden könnten. Für Hacker ist es ein Spaß, sich in die komplizierte und meist miteinander vernetzte Elektronik von hochgerüsteten Fahrzeugen einzuklinken. Das wiesen jetzt in einer gemeinsamen Studie die Universitäten von Washington und San Diego nach. Dem Team um Informatikprofessor Stefan Savage gelang es ohne größeren Aufwand, Fahrer durch externen Zugriff auf die Zentralverriegelung einzusperren, sie mit lauten Tönen aus der Hifi-Anlage zu quälen und sogar die Bremswirkung zu verzögern. tl

Foto: Hummer


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