Das kommt

Lob der genetischen Manipulation

Reis und Rutenhirse gedeihen auf versalzenem Boden

Wenn von Problemen der Zukunft die Rede ist, dann selten von der Versalzung der Böden. Zu Unrecht. Weltweit liegen 400 Millionen Hektar Ackerland brach, weil fruchtbarer Boden zu unfruchtbarem Brachland wurde. Das liegt unter anderem an der künstlichen Bewässerung. Ein Teil des Wassers verdunstet, das darin gelöste Salz aber bleibt im Boden. Versalzt sich die Menschheit ihre Zukunft?

In Kalifornien keimt Hoffnung. Der Biotech-Firma Ceres ist es im Labor gelungen, Pflanzen mithilfe genetischer Manipulation widerstandsfähig gegen Salzböden zu machen. Bei Reis, Rutenhirse und Acker-Schmalwand funktioniert das prächtig und sogar ohne erhöhten Wasserverbrauch. Heißt das nun, dass brachliegende Böden eines Tages wieder genutzt werden? Gemach. Von Rutenhirse (einem Präriegras) wird niemand satt. Ceres muss seine Methode erst noch an anderem Getreide und auf realen Feldern testen. tl


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