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Mittwoch, 9. November 2011 |
| Rezepte |
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Gemüsezwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Das Grüne vom Lauch gründlich waschen und in feine Streifen schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Lauch und Zwiebeln darin anschwitzen. Mit reichlich Wasser auffüllen. 2 Eßlöffel Salz und reichlich gemahlenen Pfeffer aus der Mühle zugeben. Das Fleisch unter fließendem Wasser abwaschen und in den noch kalten Sud geben. Zum Kochen bringen und danach bei nicht zu starker Hitze ca. 2 Stunden garen, gelegentlich entstehenden Eiweißschaum mit einer Schaumkelle abschöpfen. Eventuell Wasser nachgeben.
In der Zwischenzeit die Gemüse und Kartoffeln vorbereiten:
Karotten schälen, halbieren und längs halbieren, Sellerie schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, Navetten schälen und in Achtel schneiden, das Weiße der Lauchstangen halbieren, gründlich mit Wasser säubern und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden, jeweils mit Küchengarn fest zusammen binden, Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Kräuter fein hacken. Nach 2 Stunden Garzeit das Fleisch entnehmen und in Scheiben schneiden, zurück in den Topf geben, die Gemüse hinzufügen und noch einmal ca. 15-20 Minuten köcheln lassen (Pot au Feu-Gemüse ist nicht al dente!)
Servieren: Die gehackten Kräuter zugeben. Dann das Fleisch, die Kartoffeln und die Gemüse mit einer Schaumkelle aus dem Sud heben. Küchengarn entfernen. Dekorativ auf einer Platte anrichten und im Backofen warm stellen. In einem kleinen Topf ca. 0,5 l vom Sud zurückhalten.
Den restlichen Sud zum Kochen bringen, Suppennudeln hinzugeben. Als Vorspeise servieren.
Hauptgang: Fleisch, Gemüse und Kartoffeln auf der Platte servieren und am Tisch vorlegen, den Sud nach Bedarf dazu geben. Pot au Feu wird mit Senf und gesäuerten kalten Gemüsen gegessen. Klassisch sind Gürkchen und Perlzwiebeln, aber auch Blumenkohl, Rote Beete und Kürbis sind schön.
Tipp: Beim Würzen des Suds kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen: Versuchen Sie Ihre Lieblingskräuter und Gewürze. Das Süppchen läßt sich gut weiter ausstaffieren, zum Beispiel mit verquirltem Ei oder Markklößchen.
Gutes Gelingen et bon appetit!
Cordula & Emile Zaragoza
Cordula Osthoff-Zaragoza & Emile Zaragoza führen in Münster, Spiekerhof, das Restaurant "Giverny".
Genießen! mit Cordula und Emile Zaragoza: Thema "Freispruch für den Eintopf!"
Foto: pass - Fotolia.com