| Porträt |
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Als Gattin des Kaisers von Österreich und spätere Königin von Ungarn entwickelte sie große Sympathien für das ungarische Volk. Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Kronprinz Rudolf im Jahr 1889 war sie kaum mehr in Wien anzutreffen. Sie verbrachte sehr viel Zeit mit Reisen, hielt sich oft in ihrer Prunkvilla auf Korfu auf und hegte auch eine Vorliebe für Madeira. Am Wiener Hof war sie nie ganz glücklich. Auf einer ihrer Reisen wurde sie am 10. September 1898 am Genfer See von dem italienischen Anarchisten Luigi Luccheni ermordet.
Elisabeth war 1,72 m groß und trotz ihrer vier Kinder gertenschlank: Sie wog nur 46 kg - auch eine Folge ihrer mitunter krankhaften Hungerkuren. Einen Großteil ihrer Zeit verbrachte die junge Kaiserin, die viele Zeitgenossen zu den schönsten Frauen Europas zählten, mit ihren Pferden und mit der Schönheitspflege. Überall, wo sie sich öfter aufhielt, gab es Pferdestallungen und Turnzimmer - heute würde man wohl Fitness-Studios dazu sagen.
Anläßlich ihres hundertsten Todestages 1998 stand die bis heute äußerst beliebte Kaiserin Elisabeth im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Hauptattraktion war eine Dreifach-Ausstellung unter dem Titel "Elisabeth - Schönheit für die Ewigkeit" im Schloss Schönbrunn bei Wien, in der Wiener Hofburg und in der eigens für sie errichteten Hermesvilla im Lainzer Tiergarten.
Für Sisi-Fans gibt es daneben auch zahlreiche Souvenirs: vom Sisi-Taler als Konkurrenz für die Mozartkugel über das Veilchenparfait "La Violetta" mit den von Sisi einst heißgeliebten kandierten Veilchen bis zum Sisi-Orangenblüten-Likör, ganz zu schweigen von Sisi-Püppchen und Sisi-Bierkrügen.
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