In seinem Reisebüro mitten in Alaska hat Paul nicht gerade großen Erfolg bei der Vermittlung von Südseeträumen. Und das, wo er eigentlich seiner Frau eine teure Therapie gegen ihr Tourette-Syndrom ermöglichen will. Statt dessen plappert die Gute ständig wild drauf los. Als Paul zufällig eine Leiche im Abfall-Container entdeckt, glaubt er, endlich an Geld kommen zu können, indem er den Toten als seinen schon lange vermissten Bruder ausgibt und die Lebensversicherung von ihm kassiert. Zunächst im Kühlschrank deponiert, lässt er den Toten schließlich von Wölfen bis zur Unkenntlichkeit verunstalten. Doch dann wollen die echten Mörder "ihre" Leiche zurück und entführen kurzerhand Pauls plappernde Frau. Und zu allem Überfluss taucht auch noch der lebende Bruder auf...

Auf den Spuren von "Fargo - Blutiger Schnee" schuf Regisseur Mark Mylod (bislang mit Werken wie "Ali G in da House" eher negativ aufgefallen) eine wunderbar absurde Geschichte, die zwar eine Unmenge unwahrscheinlicher Wendungen präsentiert, diese aber mit tollen Darstellern umspielt. Die große Portion schwarzen Humors ist sicherlich nicht jedermanns Sache, bereitet aber dem geneigten Zuschauer beste Unterhaltung.

Foto: ZDF/Chris Helcermanas-Benge