Nach dem Tod seiner Frau fällt Bernard aus allen Wolken, als er die Briefe eines Mädchens findet, die behauptet seine Tochter zu sein. Ganz unwahrscheinlich ist dies nicht, da Bernard einst seine Liebe in Frankreich zurückließ und nach England ging. Jetzt hofft der kinderlose Witwer tatsächlich, das Chloé seine Tochter ist und begibt sich prompt auf die Suche. Zunächst findet er aber nur den Tunichtgut Gustave, der Chloé aufgezogen hat. Gemeinsam begeben sich die gesetzten Herren auf die Suche nach der Tochter und erfahren, dass diese kurz vor der Hochzeit mit Ex-Tennis-Ass Stephen steht. Da sie sich ihres (Zieh-)Vaters schämt, versucht sie einen Schauspieler zu engagieren und genau jene Rolle wird nach einigen Verwicklungen Bernard zuteil. Doch schon während der Hochzeitsfeierlichkeiten überschlagen sich die Ereignisse ...

Dank der starken Darsteller François Berléand und Gérard Jugnot als Väter kommt diese typische Verwicklungskomödie, diesmal als Vater-Tochter-Vater-Geschichte, äußerst charmant daher. Star-Sängerin Olivia Ruiz meistert ihre Filmrolle mit Bravour und der Zuschauer verlässt das Kino mit einen angenehmen Schmunzeln im Gesicht.

Foto: Camino