Philipp Schneider, glücklich verheiratet mit Kerstin und Vater zweier Söhne, steht mit seinem Stadtplanungsbüro kurz vor der Pleite. Mit aller Macht stemmt sich Philipp gegen den Verlust des Büros - selbst das eigene Haus ist inzwischen mit einer Hypothek belastet. Doch viel schlimmer: Mit seiner egoistischen Art treibt er seine Frau Kerstin schließlich in die Arme eines Anderen. Als er alles verloren hat, besinnt Philipp sich darauf, was ihm wirklich wichtig ist: seine Familie ...

Ein Familiendrama von Stefan Kornatz ("Sklaven und Herren") nach eigenem Drehbuch. Doch welcher Ehemann behandelt in einer derartigen Situation so die eigene Frau? Kornatz gibt hier keine Inneneinsichten seiner Protagonisten, alles plätschert mehr oder weniger quälend vor sich hin und am Ende fragt sich der Zuschauer zu Recht, was uns der Regisseur mit seinem Werk eigentlich sagen wollte. Da nützen auch die prominenten Darsteller nicht viel.

Foto: HR/Benjamin Knabe