"Ich glaub, ich würd' in der Fremde sterben ... " sagt Hans, der Sohn des Bürgermeisters, dem hübschen Annerl, als sie den Abendglocken lauschen und dabei den Blick ins heimische Tal genießen. Doch die friedliche Welt gerät in Aufregung, als noch am selben Abend Zigeuner in die Gegend kommen. Hans und sein Bruder Michel geraten über die Liebe zu einer Zigeunerin in Streit und nach einem Diebstahl im Dorf kommt es zum großen Eklat. So muss Hans seine Heimat doch verlassen und versuchen, gemeinsam mit den Zigeunern sein Glück zu finden ...

Hanns Beck-Gaden (1891-1956), einer der Pioniere des deutschen Heimatfilms, führte bei diesem Stummfilm nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch und übernahm die Rolle des Hans. Beck-Gaden drehte seinerzeit mit reger Beteiligung der Bevölkerung von Oberstdorf und des Walsertals, die sich gern für Komparsenrollen verpflichten ließ. Auch die örtliche Presse war von den Dreharbeiten, die sie mit Berichten begleitete, begeistert.

Foto: ZDF/Karl Attenberger