Die Bewohner des beschaulichen Kaffs Hillsboro im Staate Tennessee brechen im Jahre 1925 einen Streit vom Zaun, der die gesamte amerikanische Nation erregt und weltweit für Schlagzeilen sorgt. Der junge Lehrer Bertram T. Cates muss sich in einer Stadt des amerikanischen Südens vor Gericht verantworten, weil er in der Schule Darwins Evolutionslehre behandelt und damit viele Einwohner gegen sich aufgebracht hat. So kommt es zu einem dramatischen Prozess, in dem sich Anklage und Verteidigung ein erbitterten Duell liefern. Anwalt Henry Drummond kämpft vehement für die Freiheit des Denkens, während der Ankläger Brady verbissen einen militanten Bibelglauben verficht.

1925 kam es in einer Kleinstadt in Tennessee zum sogenannten "Affenprozeß", bei dem ein Lehrer wegen seiner darwinistischen Weltanschauung vor Gericht stand. Jerome Lawrence und Robert E. Lee verfaßten darüber ein Bühnenstück, das erstmals 1959 von Stanley Kramer unter dem Titel "Wer den Wind sät" verfilmt wurde. 1988 schuf David Greene ("Das vierte Gebot") eine gelungene Neufassung. Das Drehbuch schrieb wieder John Gay. Nach Frederic March und Spencer Tracy spielen nun Kirk Douglas und Jason Robards ("Spiel mir das Lied vom Tod") die Rollen des Anklägers Brady und des Anwalts Drummond.