In der Ödnis der australischen Halbwüste sucht die "Mining Company" nach Uran. Rücksichtslos bohren und sprengen die Arbeiter der Gesellschaft sich durch die Einöde und hinterlassen dabei Krater, die an eine Mondlandschaft erinnern. Dabei werden sie misstrauisch beäugt vom Aboriginesstamm der Riratjingu und ihrem Stammesältesten namens Miliritbi, der mit seinem Stamm in der Wüste im Elend eines staatlichen Reservats lebt. Die Arbeiter kommen mit ihren Bulldozern und ihren Sprenglandungen dem Ort immer näher, wo "die grünen Ameisen träumen". Nach einem Jahrtausende alten Mythos der Riratjingu träumen die grünen Ameisen die Welt. Sie sind die Hüter der Träume der Menschen. Also nehmen die Eingeborenen den Kampf gegen die "Mining Company" auf...

Zwischen seinen Filmen "Fitzcarraldo" (1981) und "Cobra Verde" (1988) - jeweils mit Wüterich Klaus Kinski - drehte Regisseur und Autor Werner Herzog dieses überaus zivilisationskritische Werk in faszinierenden Bildern. Allerdings ist die Geschichte der grünen Ameisen keine Überlieferung der Aborigines, sondern ist von Herzog frei erfunden.