Vier junge Männer haben nach ihrem Studium begonnen, als Diplomingenieure beim ungarischen Fernsehen zu arbeiten. Sie haben Träume und ehrgeizige Ideen und befürchten, dass ihnen die Älteren und die Vorgesetzten keine Chance geben werden, diese zu verwirklichen. Einer von ihnen, Jancsi, verliebt sich vor seinem Kontrollbildschirm in eine junge Jurastudentin, die sich in einem Interview voller Begeisterung zu ihrem beruflichen Ziel bekennt: Sie will das Gesetz dem modernen Leben anpassen. Später werden Eva und Jancsi ein Paar. Er ist verliebt und glücklich; alle Träume scheinen Wirklichkeit zu werden. Doch eines Tages spüren Jancsi und Eva, dass ihre Liebe für ein ganzes Leben nicht ausreicht. Sie trennen sich, die Zeit der Träumereien ist endgültig vorbei...

"Zeit der Träumereien" ist ein unpathetischer Film über die junge Generation im Ungarn der Sechzigerjahre, die sich nicht an die Gesellschaft anpassen will, jedoch von ihr angepasst wird. Nach mehreren preisgekrönten Kurzfilmen gab Regisseur István Szabó ("Mephisto", "Hanussen") mit diesem Film nach eigenem Drehbuch sein Debüt als Spielfilmregisseur. In den Achtzigerahren drehte Szabó drei berühmte Filme mit Klaus Maria Brandauer, neben den beiden bereits genannten auch "Oberst Redl" (1984).