Wer sich seinem Gegenüber überlegen fühlt, drückt das in seiner Stimme aus. Zu  diesem Ergebnis kommen Forscher um Juan David Leongómez von der University of Sterling. Die Wissenschaftler fanden im Rahmen einer Studie heraus, dass Menschen ihren Status über die Tonlage kommunizieren.

Bei der Studie sollten Studenten ein angeblich neues Bewerbungsverfahren testen, bei dem Bewerber und Arbeitgeber nicht im gleichen Raum sind. Dabei wurden ihnen Fotos dreier Männertypen gezeigt – dominant, neutral und angesehen. Die Probanden sollten sich kurz vorstellen sowie sagen, warum sie für den Job geeignet sind und wie sie Probleme mit einem Kollegen dem Chef mitteilen würden. Bild und Ton wurden aufgezeichnet. Zudem füllten die Studenten einen Fragebogen zu ihrer Persönlichkeit aus.
Ergebnis: Je dominanter sich ein Proband selbst einschätzte, desto tiefer war seine Stimme. Andersherum hob er sie. Die Forscher vermuten dahinter ein Zeichen der Ergebenheit, um zu signalisieren: Es droht keine Gefahr.