Wer sich mit dem Thema Hautalterung beschäftigt, der stößt mit Sicherheit früher oder später auf den Begriff "freie Radikale". Sie sollen die bösen Falten begünstigen.

Doch was sind freie Radikale eigentlich? Kurzlebige, aggressive Sauerstoff-Verbindungen. Sie entstehen meist bei bestimmten Stoffwechselprozessen im Körper. Treten sie in großen Mengen auf, schädigen sie die Zellstruktur und können im schlimmsten Fall sogar die Erbsubstanz (DNS) angreifen. UV-Strahlung, Nikotin, Stress und Schlafmangel gelten als mögliche Auslöser für eine vermehrte Produktion von freien Radikalen.

Der Feind der freien Radikalen sind Antioxidantien, dazu zählen die Vitamine A, C und E. Sie neutralisieren die Wirkung der Sauerstoff-Verbindungen. Der Körper kann Antioxidantien nicht selbst herstellen und muss sie über Nahrung aufnehmen. Viel Vitamin C steckt beispielsweise in Paprika und Sanddornbeerensaft, Vitamin A ist in Grünkohl, Spinat und Karotten enthalten, Walnüsse und Vollkornprodukte sind gute Vitamin-E-Lieferanten.