Ein neuer Essens-Trend, "From leaf to root", also vom Blatt zur Wurzel, findet zunehmend Anhänger. Es geht darum, mit Blick auf ökologisches Verhalten wirklich alles von Gemüse und Obst zu verwerten: Schale, Strunk, Kerne und Grün.

Allerdings ist Vorsicht geboten. Kirsch-, Aprikosen- und Apfelkerne etwa können in kleinen Menge natürliche Blausäure enthalten. Auch bei Möhrenkraut, Radieschen-, Rote-Bete- und Sellerieblättern warnen Experten vor möglichen Risiken.

Zwar würden Knollen und Rüben, also die entwickelten Früchte, auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Das gelte aber nicht für andere Teile der Feldfrüchte. Sie könnten mit Pflanzenschutzmitteln oder Nitrat belastet sein.

Deshalb: Wer unsicher ist, sollte auf Blätter, Strünke und Kerne auf dem Teller verzichten.