Einmal im Jahr ist bei vielen Bundesbürgern traditionell Großreinemachen angesagt – der Frühjahrsputz steht auf dem Programm. In vielen Kulturen ist das Feudeln und Wischen eine jahrhundertealte Tradition mit Nutzwert: Denn als die Menschen noch mit Holz und Kohle heizten, wurden die Möbel durch den Ruß stark verschmutzt. Mit dem Frühjahr endete die Heizsaison – und das große Saubermachen konnte beginnen.

Beim Wischen aber darauf achten, dass Allzweckreiniger nur in kaltem Wasser ihre volle Kraft entfalten. Denn die meisten dieser Putzmittel enthalten Alkohol, der bei Wärme verdampft und so seine porentiefe Reinigungskraft verliert.

Und was sollte beim Frühjahrsputz zuerst gereinigt werden? Richtig, Wischmopp und Putzlappen. Unzählige Keime tummeln sich nämlich auf diesen Reinigungsutensilien. Also – die Wischhelfer ohne Weichspüler bei 60 Grad in der Waschmaschine von Haaren, Staub, Essensresten und Bakterien befreien.

Übrigens: Frauen widmen sich dem Frühjahrsputz ein knappes Wochenende, Männer putzen im Schnitt nur einen Nachmittag lang.